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Gallae Chinenses — Gelatinae. 697
Türkischen Gallen und steigt bis auf etwa 75 % ihres Ge-wichtes; es fehlt ihnen aber der pektinartige Stoff, wel-cher bei den befeuchteten Türkischen Gallen die Spaltungder Gerbsäure in Gallussäure und Zucker herbeiführt,und erfolgt diese bei ihnen erst auf Zusatz TürkischerGallen.
Ihnen sehr ähnlich, aber etwas geringer geschätzt,sind die Japanesischen Cüalläpfel, die noch mannigfaltigereFormen zeigen, durchweg kleiner, aber etwas dicker inihren Wandungen sind, und einen etwas stärkereu Haar-überzug besitzen.
•J* Gelatina.
Gelatina alba Norv. Gelatine aniraale, Grenetine Franc.Germ- Norv. Franc.
Dünne, biegsame, glänzende, durchsichtige, von derUnterlage beim Trocknen weitmaschig-netzartig gestreifteTafeln, die in Wasser eingeweicht aufquellen, und dannbei gelinder Erwärmung sich leicht und vollständig zueiner klaren Flüssigkeit lösen, die bei hinreichender Con-centration (1:50) beim Erkalten gallertartig erstarrt, unddurch Gerbsäure weiss gefällt wird.
Die Gelatine 7nuss fast vollständig färb- und geruch-los sein.
Gelatinae.
Gelees Franc.Germ. Austr. Norv. Franc.
Man versteht darunter zumeist gallertartige Massen,die sich mit dem Messer schneiden lassen, bei leichtemSchütteln eine zitternde Bewegung annehmen, und in sehrgelinder Wärme zu einer, beim Erkalten wieder erstar-renden Flüssigkeit zerfliessen. Sie verdanken diese Be-schaffenheit einem Gehalt an Pflanzen - oder thierischerGallerte, Stärkemehl, Pektin; zu ihrer Darstellung dienenIsländisches und Carrageen-Moos,Hausenblase,Hirschhorn,thierischer Leim u. s. w. mit oder ohne Zusatz von anderen
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