Flaterium — Electuaria.
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erhalten) gesetzt, so darf das Gewicht des nach dem Er-kalten in farblosen Krystallen abgeschiedenen Elaterinsnicht weniger als 20 % betragen (Brit.). Ueber die Zeitder Darstellung trifft die Brit. keine Bestimmung; nachMarquart und Walz sind die Früchte im Herbst weitärmer an Elaterin, als im Sommer, oder selbst ganz freidavon; dagegen kann der Gehalt daran auch auf 40 bis50 % steigen. Durch Verdunsten des Saftes in der Wärmeerhält man das an Elaterin ärmere Elaterium nigrum.
Das Elaterin, C 40 H 28 O 10 krystallisirt in färb- undgeruchlosen, neutralen, glänzenden, 6seitigen Tafeln vonsehr bitterm und scharfem Geschmack; es ist nicht inWasser, schwer in kaltem Alkohol und Aether, sowie inBenzol, leicht in kochendem Alkohol, in Chloroform,Schwefelkohlenstoff und Fuselöl, und auch in Ammoniakund concentrirten kaustischen Alkalien löslich, aus denenes durch Säuren wieder gefällt wird. Es ist von heftigpurgirender und brechenerregender Wirkung schon beisehr geringen Dosen.
Aufbewahrung: vorsichtig.
Electuaria.
Confections Brit. Electuaires, Confections, Opiats Franc.Germ. Austr, Helv. Neerl. Norv. Brit. Franc.
Weiche, breiförmige Mischungen aus feinen Pulvernmit Zuckersäften, Honig, Tamarindenmus, Balsam, Ex-tracten etc. Sie müssen durchaus gleichmässig sein, kei-nerlei Klümpchen und keine Spur von Gährung oderSchimmelbildung zeigen, und sind, weil dem Verderbenziemlich leicht unterworfen, nicht für längere Zeit inVorrath zu halten. Ausser den allgemeiner gebräuchli-chen gehören hierher das Electuarium aromaticuin Austr.,Catechu Neerl., Opii, Piperis, Scammonii, Sulphuris, Te-rebinthinae Brit., Diascordium, Croci comp., Rhei compFranc.
Aufbewahrung: im Kühlen und Trocknen.