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1 (1875)
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Auro - Natrium chloratum — Aurum chloratum.

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löst sich in dem Spiritus nicht das reine Goldchlorid,sondern das Doppelsalz AuCl 3 + NaCl, dessen Gewichtnicht 50, sondern sehr nahe an 60% des trocknen Prä-parates beträgt, und ausserdem geht auch noch ein wenigfreies Kochsalz in Lösung.

Ein Gehalt an Goldchlorür, der durch zu starke Er-hitzung, Licht oder sonstige Einflüsse entstanden seinkann, macht die wässrige Lösung trübe, weil das Chlorürdabei in lösliches Chlorid und niederfallendes metallischesGold zerfällt.

Silber bleibt bei der Lösung in "Wasser als Chlor-silber ungelöst (S. 97); Kupfer und andere Metalle, derenSchwefelverbindungen in Schwefelammonium nicht löslichsind (S. 156), schlagen sich als Schwefelmetalle nieder,wenn man die wässrige Lösung in geringer Menge zuüberschüssigem gelbem Schwefelammonium setzt (S. 86).Gewöhnliches Kochsalz macht vermöge seiner üblichenVerunreinigungen das Präparat in viel höherem Gradehygroskopisch, als chemisch reines Chlornatrium; rührtdie Feuchtigkeit von freier Säure her, so ist letzteredurch den Geruch und durch Ammoniak (S. 136) leichtzu erkennen.

Aufbewahrung: vorsichtig, in mit Glasstöpsel verschlosse-nen Gefässen, vor der Luft geschützt.

Aurum chloratum.

Chlorure d'or Franc.

Franc.

AuCl 3 = 303,5.

Dunkelrubinrothe, krystallinische, an der Luft zer-fliessliche, in Wasser, Spiritus und Aether leicht löslicheMasse, die sich gegen Eisenoxydulsalze wie das vorigeverhält (S. 373), beim Glühen im Porzellantiegelchen rei-nes Gold, also keinerlei in Wasser löslichen Rückstandlässt.

Goldchlorür und fremde Metalle sind wie bei demvorigen aufzufinden.