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Reagentien.
Man bedient sich des freien Jods zur Nachweisungvon Stärkemehl sowohl in gelöster Form, als in der ur-sprünglichen Pflanzenzelle. Die Jodtinktur der Germ.,welche in 11, und die der Neerl., welche in 13 Theilen1 Th. Jod enthält, ist dazu bei weitem zu concentrirt,und muss mit Spiritus oder Wasser verdünnt werden. Sieist, wo sich die rein wässrige Lösung als zu schwacherweist, auch durch eine mit Hülfe von ein wenig Jod-kalium oder Chlornatrium leicht zu verstärkende wässrigeJodlösung oft mit Vortheil zu ersetzen.
4- Zincum.
Zincum metallicum purissimum Germ.
Zincum granulatum Austr. Zincum Neerl.
Zincum purum granulatum Norv.
Zn = 32,5.
Bläulichweisses, stark glänzendes, an der Luft abeidurch Oxydation matt werdendes Metall von hakigemBruch, mit verdünnter Schwefelsäure unter Wasserstoff-Entwickelung eine farblose Lösung gebend, die auf Zusatzvon wenig Ammoniak einen weissen, im Ueberschuss desFällungsmittels leicht löslichen Niederschlag giebt. Dasin Form dünner Stangen im Handel vorkommende destil-lirte Zink ist seiner grösseren Reinheit wegen vorzuziehen;doch bietet diese Form durchaus keine absolute Garantiefür Abwesenheit solcher Stoffe, welche vorkommendenFalles seine Benutzung als Reagens vollständig ausschlies-sen würden; diese Stoffe sind Arsen, Autimon, Phosphor,Schwefel.
Behufs der Prüfung kann man so verfahren, wie beiAcidum hydrochloricum S. 46 beschrieben ist; man be-dient sich dazu eines Durchschnittsmusters von Zink, dasvon einer grösseren Anzahl der zu prüfenden Zinkstückeentnommen ist, und einer Salz- oder Schwefelsäure, derenReinheit unzweifelhaft nachgewiesen ist. Aus arsen-,autimon-, phosphor-, schwefelhaltigem Zink entwickeln