Aciduni aceticum dilutum.
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ches man mit der Baumwolle oder mit einem Kork, inwelchen das Papier eingeklemmt ist, locker verschliesst,und lässt £— -I Stunde lang im Schatten stehen.
Schwefelsäure erzeugt mit Barytlösungen einenweissen, in Salz- und Salpetersäure unlöslichen Nieder-schlag. Bei sehr geringen Mengen entsteht nur eine durch-scheinend wolkige Trübung, welche am besten beim Um-schwenken des gegen einen theilweis dunklen Hintergrundgehaltenen Glases wahrzunehmen ist.
Salzsäure giebt mit salpetersaurem Silberoxyd einenweissen, käsigen, leicht in Ammoniak, nicht aber in Sal-petersäure löslichen Niederschlag; bei geringen MengenOpalisirung.
Salpetersäure: man vermischt 6—8 Gramm der Flüs-sigkeit mit etwa ihrem halben Volum reiner concentrirterSchwefelsäure, und lässt nach dem Erkalten eine con-centrirte Lösung von schwefelsaurem Eisenoxydul imUeber.scliuss und mit der Vorsicht hinzulaufen, dassbeide Flüssigkeiten sich nicht mischen, sondern letztereauf ersterer schwimmt. Bei sehr geringen Spuren vonSalpetersäure bildet sich nach einiger Zeit an der Berüh-rungsfläche eine purpur- oder braunrothe, allmälig sichvergrössernde Zone; bei einigermaassen grösserem Gehalterscheint die Zone und bald die gesammte Eisenlösungtief schwarz. Ein zu geringer Zusatz von Eisenoxydul-lösung kann Anlass geben, dass Salpetersäure, nament-lich wenn sie in grösserer Menge vorhanden ist, über-sehen wird, weil in solchem Fall alles Eisenoxydul so-gleich in Oxyd übergehen kann, so dass sich die schwarzeVerbindung von Eisenoxydul mit StickstofFoxyd garnicht bildet.
Man kann auch den Eisenvitriol unmittelbar in derzu prüfenden Flüssigkeit lösen, und darauf die Schwefel-säure so an der Wandung des Glases herabrinnen lassen,dass sie sich unter der Probeflüssigkeit sammelt; vonletzterer kommt dann aber begreiflich nur derjenige ge-ringe Theil in Wirkung, welcher unmittelbar auf derSchwefelsäure schwimmt.