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Bd. 2. Welcher die pharmaceutische Mineralogie, Botanik und Zoologie enthält 1 (1838) Pharmaceutische Mineralogie : mit 2 Taf.
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Petrographisc/ier Anhang.

In der Einleitung (§. 13) lernten wir lie Geognosie alsden zweiten Haupttheil der Mineralogie kennn. Sie bildet eineWissenschaft von hoher Wichtigkeit und grossem Interesse,deren Bearbeitung besonders in den neuesten Zeiten die scharf-sinnigsten Gelehrten beschäftigte. Es kann her nur der Zwecksein, auf diesen wichtigen Theil der Mineralojie aufmerksam zumachen und das weitere Studium derselben in geeigneten Wer-ken (vergl. §. 160. Litteratur) anzuempfehlen.

Nach der Andeutung des Gegenstandes deiGeognosie §. 13.zerfällt dieselbe in zwei Haupttheil e, die Petographie undUrographie, insofern nur die Beschaffenheit fcr Gesteine selbstberücksichtigt wird (HeSteinslehre) , oder insofern sie sich mitden Verhältnissen der Form, Structur und Leerung der Ge-birgsmassen beschäftigt (Gebirgsmassenlehrd. Wir könnenhier nur den ersten Theil kurz berühren, da « zur Verständi-gung über das Vorkommen der Mineralien notwendig ist.

W r ie schon früher erwähnt worden, besAäftigt sich dieGeognosie hauptsächlich mit Zusammengesetzen Mineralien ,indem nur wenige der in der Oryktognosie bechriebenen Gat-tungen als Gebirgsmassen vorkommen. Die Ge s t e i n e (§. 13),einfache oder zusammengesetzte, gehören, <ks Steinsalz unddie Kohlen ausgenommen, sämmtlich zu unsereidritten Ordnung,den oxydirten Körpern und die meisten unte' diesen zu denverschiedenen Gruppen der Silicate. Sie sind gewöhnlich auszwei oder mehreren Gattungen der Oryktognoss gemengt. DieseGemengtheile finden sich in einem Gesteine seten an Quantitätgleich gewöhnlich übertrifft der eine die aidern und heisstdann der vorwaltende Gemengtheil. Er verleht dem Gesteinein der Regel, doch nicht immer, seine Eigeithümlichkeit, dadiese auch von einem in geringerer Menge veihandenen abhän-gig sein kann; man nennt diese dann auch Je charahterisi-renden Gemengtheile.

Die verschiedene Verbindung der einzelien Gemengtheileunter einander bedingt die Struktur der Geseine. Man nennt