Honigsteiii.
/. Humboldtit.
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(Syn. Oialsaures Eisen, Eisen-Resin, Oxalit.)
Krjststm. ein- und einaxig. Krystf. gerade rhombische Säule ?Kryst. haarförmig; kyst. M. Text, faserig und sehr feinkörnig; traubig,plattenförmig, dicht.—■ Br. uneben bis erdig. H. =1,5; sp. G. = 2,13.Undurchsichtig. Waiig glänzend. Gelb in's Graulich-gelbe. Strich :hellgelb.
In der Uchtflanme schnell schwarz und magnetisch werdend. V. d. L.verglühend und einemagnetische, dunkele, lockere M. hinterlassend. InSäuren ohne Brausei löslich. Durch Alealien schnell zersetzbar, Ghlt.nach Mariano de iivero: FeO 53,86, C 2 0 3 46,14.
Findet sich in loorkohle, begleitet von Gyps: Böhmen (bei BilinJ;in Braunkohle: Hesen (Gross-AlmerodeJ. Der Humboldtit soll durchZersetzung saftiger flanzen entstanden sein.
2. Homgstein.
(Syn. Honigsteinaure Thonerde, Meiiit, pyramidales Melichronharz.)
Kr/slslm. zwe- und einaxig. Krystf. quadratisches Octafe'der. Krysl.meist glatt, seltene gestreift oder überkleidet mit bituminöser Holzerde.Einzelne Flächen :onvex, oft rauh, zerfressen, durchlöchert; einzelnauf-, auch zu zween ineinander gewachsen, häufiger drusig verbunden.—. Br. flachmuschlig. IL — 2-2,5; sp. G. — 1,5—1,6. Durchsichtigbis dnrehscheinene mit doppelter Strahlenbrechung. Fettglanz. Honiggelb,hyacinthroth in's Iraune. Strich : gelblich-weiss.
V. d. L. im iolben Wasser gebend, weiss, undurchsichtig werdendund in der GKihlitze verkohlend ohne brenzlichen Geruch. Auf Kohleschwarz werdend, glühend und sich weiss brennend, indem die Probe(reine Thonerde) zusammenschrumpft. Ghlt. nach Wähler: Q0 3 41,4,A1,0 3 14,5, HjO 4,1. — Formel: AIjO3.3CiO3-f-l8H.iO.
Kommt eingeachsen in Braunkohle vor: Thüringen (Ariern).