Braunkohle.
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Beim Verbrennen besonders unangenehm
in's Leberbraune.
riechend. ^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
Findet sich in Sicilien und dürfte ein mit Braunkohlenmasse oderBitumen gemengter Thon. sein.
6) Pechkohle. (Syn. Gagat z. Th.) Derbe M., dicht, häufiggeborsten und zerklüftet; Str. und Gestalt des Holzes seltenwahrnehmbar. — Br. vollkommen muschelig. H. ==• 2,5; spröde;sp. G. =s 1,2—1,3. Fettglanz. Pech- und sammetschwarz.
V. d. L. beim Glühen sich aufblähend und das Pulver imverschlossenem Räume zusammenbackend.
Ist ebenfalls weniger allgemein verbreitet und kommt in den Braun-kohlen-Ablagerungen am Siebengebirge (bei Uttweiler), in Hessen (anlMeissner), in Baiern, Tyrol, Grönland u. s. w. vor. Man nimmt an,dass die Pechkohle durch Einwirkung der geschmolzenen Basaltmasse odeeauch durch starken Druck umgewandelte Braunkohlen sind. Abänderungendurch ein mehr oder weniger dieser Einwirkungen sind die Glanzkohleund Siangenkohle ■
V) Erdkohle. (Syn. Erdige Braunkohle, bituminöse Holzerde.)Derbe M., aus staubartigen, mehr oder weniger verbundenenTheilen bestehend. — Br. erdig. Zerreiblich. Matt. Braun in'sSchwärzliche, Graue und Gelbliche. Etwas abfärbend und mageranzufühlen.
Findet sich hier und dort mit Braunkohle: Hessen ('MeissnerJ tNiederrhein CCölnJ, Thüringen, Schlesien. Kölnische Umbrct oder köl-nische Erde ist eine Abänderung derselben (Glocker zieht auch die so-genannte Bernerde hierhin: sie ist lichte gelblich-braun und stimmt auch,sehr mit der Erdkohle überein; aber der Geruch beim Verbrennen der-selben ist angenehm; sie findet sich ebenfalls in Braünkohlenlagern.)
8) AltiUnerde. (Syn. Alaunerzeugende Braunkohle, erdigeAfterkohle.) Derbe M. — Br. unvollkommen schiefrig und erdig»Weich und milde. Sp. G. = 1,2—1,7. Matt. Schwärzlichbraunin's Graue oder Schwarze. Strich: glänzend.
V. d. L. schweflige Säure entwickelnd ohne zu brennen undbräunlich-roth werdend.
Kommt theils im Braunkohlen-Gebirge, tlieils im Diluvium vor: intBrandenburgischen (FeigenwaldeJ , Lausitz ('Muskau), bei Leipzig(Schwemmsalj, Böhmen, Mühren > bei Bonn (friesdorf) u. s. w.
Die Braunkohlen werden wie die Schwarzkohlen als Brennmaterialbenützt. Je mehr sie verwittert sind, desto weniger taugen sie dazu.Manche werden daher eingesumpft, mit Stroh gemengt, oder in Formengedrückt Und wieder getrocknet; schwefelkiesreiche Braunkohlen, werdenvorher entschwefelt oder verkoalct, bevor sie zur Feuerung benutzt wer-den können. Durch trockene Destillation erhält man ausser den gasarti-gen Produkten ß p. C. (nach Bley) dickes, butlerartiges, empyreumati-sches Oel von gri'inbrauner Farbe, das kreosothaltig sein soll und alsB r a n nko 1) I en the e r ül medicinische S.n\vendtmg findet. Die hierbei