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Bd. 2. Welcher die pharmaceutische Mineralogie, Botanik und Zoologie enthält 1 (1838) Pharmaceutische Mineralogie : mit 2 Taf.
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Flussspath.

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Grade zerstörte Vermögen der Phosphorescenz wird durch elec-trische Schläge wieder hergestellt.

V. d. L. zerknisterud; zur unklaren Perle, aber schwierig,schmelzbar (2,73). Nach anhaltendem Glühen auf der Kohlealcalisch reagirend. In Borax zu klarem Glase lösbar; mitSchwefelsäure glasätzende Dämpfe entwickelnd. In Salzsäureruhig lösbar; in Wasser unauflöslich. Ghlt. na*h Berz.: CaO72,13, H,F, 27,86. Formel: CaF,. Kersten fand in einigenFlussspathen Chlor, Berzelius einen zufälligen Arsenikgehalt

Arten.

1) Flussspath. Kryst. in der Regel glatt, auch drusigoder rauh, zuweilen mit abgerundeten Ecken oder Kanten, ein-zeln auf- oder durcheinander gewachsen, oder drusig verbunden,treppenförmig gruppirt; kryst. M.; Text, stängelig, körnig oderschalig; derb; eingesprengt; selten als Versteinerungsmittel.Weiss, grau, braun, grün, gelb und roih in verschiedenen Nii-anzen , oft verschiedene Farben an einem Kryst.; helle Kryst.dunkel gefärbte umschliessend; manche Kryst. zeigen Dichrou-mus. (JVicol fand in der Höhlung eines Flussspath - Krystallseine Flüssigkeit und ein Luftbläschen von grosser Expansivkraft.Durch einen künstlich angebrachten Ritz drang die Flüssigkeitgewaltsam hervor und zeigte nach einiger Zeit kleine cubischeKryst. von Flussspath. Die Beendigung dieses Krystallisations-processes dauerte beinahe 14 Tage. Vergl. Poggend. Ann. Bd.13. p. 512.)

Koramt auf Gängen, seltener auf Lagern, namentlich auf Zinn- undKupferführenden , vor, und ist ziemlich allgemein verbreitet: Baden,Erzgebirge, Harz, Ungarn, Tyrol, St. Gollhard, Montblanc, Frank-reich, England, Norwegen, Sibirien, America; im Grobkalk: bei Paris;in Auswürflingen des Vesuvs.

2) Flussstein. (Syn. Dichter Pluss.) Derb, dicht. Br.flachmuschelig. Schimmernd oder matt. Weiss und grau, mitGrün oder mit Roth gemischt.

Findet sich auf Giingen im altern Gebirge: am Harz ("StollbergJ,Savoyen, Norwegen, Grönland,

3) Flusserde. (Syn. Erdiger Flnss.) Staubartige, loseverbundene Theile, als Ueberzug oder Anflug. Matt. ZwischenViolblau und Perlgrau in's Weisse. Mager anzufühlen.

Setzt eigene Gange zusammen und ist wahrscheinlich durch Zerstö-rung des Flassspaths hervorgegangen: Freiberg, Baiern, Sachsen-

Ehemals wurden gefärbte Flussspathe unter mancherlei Namen (aisEdelsteine) in Apotheken aufbewahrt und als Arzneimittel angewendet.Der Flussspath wird als Zusatz beim Kupfer-, Eisen- und SUberscumekcn