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Bd. 2. Welcher die pharmaceutische Mineralogie, Botanik und Zoologie enthält 1 (1838) Pharmaceutische Mineralogie : mit 2 Taf.
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Flussspath.

ertheilend und violette Dampfe von Jodgas entwickelnd. In Salpetersäureunauflöslich. Glitt, nach' Vaxxq.: J 18,5, Ag 81,5. Formel: Ag. ; J.

Scheint die Spalten eines serpentinähnlichen Gesteins auszufüllenund kommt mit eingesprengten Theilen von gediegen Silber im llom-silber zu Albai-radon bei Mazapil in Mexico vor.

(Das Jod Quecksilber , welches nach Del-Rio in America vorkommt,ist dunkel-zinnoberrotli und auf dem Striche nicht heller als Zinnober.)

GRUPPE VI. FLUORMETALLE.

In dieser Gruppe finden sich Repräsentanten fast aller Sy-steme, ausgenommen des ein- und eingliedrigen; mehrere kom-men nur als kryst. M. vor. Im Bruche sind sie meist unebenund gehen in's Muschelige und Splittrige über. Fast alle über-steigen wenig Flussspathhärte und werden vom Feldspath ge-ritzt; der Kryolith übersteigt wenig die Härte des Gypses. DieGrenzen des spec. Gew. liegen beim Kryolith =e 2,9 und beimneutr. Fluorcerium = 4,7. Flussspath und Fluellit sindhäufig durchsichtig, die übrigen durchscheinend bis undurchsich-tig ; der vorherrschende Glasglanz geht in Fett- und Perlmutter-glanz über. Die herrschende weisse Farbe geht häufig in'sGelbe, Rothe und Braune über; das Strichpulver ist meist weissin's Gelbliche. V. d. L. sind die mehrsten unschmelzbar; Fluss-spath schmilzt schwierig, Kryolith schon in der Lichtflanime.Mit conc. Schwefelsäure Übergossen und erwärmt entwickelnalle glasätzende Dämpfe von Flussäure.

/, Flussspath.

(Syn. Plusssaurer Kalk, Fluorcalcium, octacidrisches Flusshaloid.}

Krystsim. regelmässig. Kryst f. 1) Octaeder; 2) Hexaeder;3) Combinationen beider Gestalten, bei denen bald die Flächender einen, bald der andern vorherrschen; 4) Dodecaeder; 5)Dodecaeder mit Hexaederflächen; 6) Combination des Octaedersund Dodecaeders; 7) des Octaeders, Hexaeders und Dodecaeders;8) des Hexaeders und Tetrakishexaeders; 9) Tetrakishexaeder;10) Combination des Octaeders mit dem Triakisoctaeder; lt)des Hexaeders mit dem Ikositetraeder; 12) des Octaeders mitdem Ikositetraeder u. s. w.; zuweilen Zwillinge, wobei die In-dividuen in der Regel Hexaeder sind. Kryst.; derbe M.; dicht,erdig. Vollkommen spaltbar nach den Octaederflächen. Br.muschelig in's Unebene. H. == 4; spröde; sp. G. = 3,1. Durch-sichtig bis durchscheinend. Glasglanz stark. Selten ungefärbt.Strich: weiss. Erwärmt mit grünem oder blauem Lichte phos-phorescirend. Das durch Erwärmen bis zu einem gewissen