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Stereometrische Kennzeichen.
licJien Fall, dass die krystallographisch-identischen Theile gleichweit vom Mittelpunkte entfernt sind, auch geometrisch gleicheund ähnliche Hälften theilen lässt. — Dieses Symmetrie-(Ebenmaass-) Gesetz hebt die Krystallgestalten, als eine in sichbestellende Abtheilung von Körpern, aus der allgemeinen Stereo-metrie heraus und macht es zulässig, einen andern Weg zu ih-rer Betrachtung einzuschlagen, als dies für die StereometrieSDHst möglich ist.
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Einfache und zusammengesetzte Gestalten.
§. 33. Eine Krystallgestalt ist entweder von lauter gleich-werthigen oder von verschiedenen Fl'&chen begrenzt. Im erstemFalle heisst die Form eine einfache und für den letztern einezusammengesetzt e. Vergrössert man bei einer zusammenge-setzten Form, z. B. in der Zeichnung, die gipchwerthigenFlächen,bis sie die übrigen überragen und für sich einen Raum um-schlicssen, so erhält man, namentlich im letztern Falle, für jedeFlächenart eine Gestalt, die jetzt von lauter gleichartigen Flä-chen begrenzt, und also eine einfache Gestalt ist. Zuweilenlässt sich auf diese Weise eine zusammengesetzte Gestalt in soviel einfache Formen zerlegen, als verschiedenwerthige Flächenan ihr wahrgenommen werden; häufiger jedoch umsciiliessen diegleichwerthigen Flächen einer zusammengesetzten Gestalt, für sich,keinen Raum völlig, ja sie bestehen zuweilen nur aus einanderparallelen Flächen. Man nenat sie dann zusammengehörigeFlächen, wiewohl ihr Werth in der zusammengesetzten Ge-stalt ganz denjenigen Flächen gleich ist, die für sich einen Raumbegrenzen können. Jede zusammengesetzte Gestalt, lässt sichsomit, als einen Inbegriff von einfachen Formen oder zusammen-gehörigen Flächen, d. i. als eine Kombination , von, für sicheinen Raum völlig oder nicht völlig unischliessenden, einfachenGestalten betrachten.
Bezeichnung der einfachen und zusammengesetzten Formen.
§. 34. Da man die zusammengesetzten Gestalten als Inbe-griffe von einfachen Formen oder zusammengehöligen Flächen,diese letzteren aber als Inbegriffe von Flächen betrachtet, dieeine gleiche Lage zu dem Mittelpunkt einer Gestalt haben, sohängt die Bezeichnung der Krystalle nur allein von der Er-mittlung der Lage der betreffenden Flächen ab. Mit der An-gabe der Lage einer Fläche, muss dann auch immer eine ein-fach»; Gestalt seihst bezeichnet und mit der Bezeichnung derverschiedenen einfachen Gestalten, die in einer Combination vor-handen sind, die der zusammengesetzten Gestalt gegeben sein.
§, 35. Wie schon erwähnt, wird die Lage einer FlächeKum Mittelpunkte des Krysfalls, aus der Lage <zu mindestens