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Bd. 2. Welcher die pharmaceutische Mineralogie, Botanik und Zoologie enthält 1 (1838) Pharmaceutische Mineralogie : mit 2 Taf.
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Kristallographie.

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steheßdeb Axe anliegen oder ihr parallel sind, und 2) Seiten-oder Randkanlen , wenn sie der aufrechtstehenden Axe nichtanliegen.

Ecken.

§. 28. Nach der Zahl der Piachen, die sich in ehier Eckedes Krystalls berühren, hat man: drei-, vier-, sechs- . . .flächige Ecken. Sind die Kanten, die in einer Ecke zusam-menstossen, alle gleich, so wird die Ecke regelmässig, undwenn sie nur abwechselnd einander gleich sind, symmetrischgenannt. Für jeden andern Fall heisst die Ecke unregel-mässig. Gleich wer thig sind Ecken eines Krystalls,wenn die Kanten, die darin zusammenstossen, gegenseitiggleich sind.

<§. 29. In Bezug zu einer aufrecht stehenden Axe hat mannoch : Endecken, wenn die betreffende, Axe in ihnen endigt undSeiten- oder Randecken, wenn sie der vertikal gedachten Axenicht anliegen.

Axen.

§, 30. Aus jedem Punkte auf der Oberfläche eines Krystallslässt sich eine Linie, durch den Mittelpunkt der Gestalt gehend,annehmen, d. h. es sind in einem Krystalle fast unendlich vieleBehufs der KrystaUbeschreibung hat man jedoch

auf solche Axen Rücksicht zu nehmen, die entweder von

Axen möglich

nur

dem Mittelpunkte gegenüber liegender Flächen, oder von demMittelpunkte gegenüberliegender Kanten, oder endlich von gegen-überliegenden Ecken ausgehen. Hiernach hat man: krystallo-graphische Fläch enaxe n , Kant enaxen und E ckenaxen.

§. 31. An einer Gestalt sind von diesen krystallographi-schen Axen diejenigen gleich, d. h. mit einander zu ver-wechseln, die in identischen Theilen, also in gleichen Flächen,Kanten oder Ecken, endigen. Ist eine krystallographischeAxe grösser oder kleiner als alle übrigen und wird sie, für dieBeschreibung des Krystalls, aufrechtstehend (vertikal) ge-dacht, so erhält sie den Namen Hauptaxe. Alle übrigenwerden dann Neben axen genannt.

Symmelriegesetz bei den Krystallcn.

§. 32. Nur mit gesetzmässiger Ausnahme findet man anjeder Krystallgestalt gegenüber liegende Flächen , Kanten undEcken, die einander gleich sind, oder mit einander ver-wechselt werden können, so dass vermittelst einer Ebene(ein^s Schnittes), die durch den Mittelpunkt der Gesteift geht,jeder Krystall sich in zwei gleichwertige und, für den glück-