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3 (1825)
Entstehung
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269
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Meerzwiebel.

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Seltner Trieb zum Harnen und weniger Urinab-sonderung (n. 20 St.).

35 Starker Drang zum Harnen sehr wenigen Urins

(n. 40 St.).(Urin heifs, und Stuhlgang mit unverdauten Theilen

und sehr stinkend.)Aengstliche, stumpfe Stiche in der Eichel.Zusammendrückender Schmerz in den Hoden.

wohnlicher Faibe [108.] ._ öfter aber von dunkler Farbe[105-] 110.], und auch bei starkem Drange dazu, doch,nur wenig 35., oder auch gar kein Harnabgang 31.

Weil man nun von jeher diefs Alles nicht Wulste nichterforschte, und niclit einmal den Weg, diefs zu erfah-ren, kannte, so konnte man auch in .Geschwulst - Krank-heiten mehre tausend Jahre hindurch (undenkliche Zeitenvor den Griechen ward die Squille schon in Egypten zudieser Absicht als das einzige Mittel angewandt) mit derMeerzwiebel so wenig wahre Heilungen vollenden , dafsdie meisten Kranken dieser Art nur um desto eher undgewisser durch sie in's Grab gestürzt wurden. Immerfreute man sich höchlich, dafs sie anfangs so viel Harnforttrieb, und frohlockte als über nächstens davon zu er-wartende Heilung; man wufste aber nicht, dafs diefsblofs die Primärwirkung der Squille und in diesem Fallealso nur das Entgegengesetzte des vorhandnen Krankheits-zustandes, folglich, nur palliativ war, und sah dann mitBedauern, trotz allen Steigens mit den Gaben, nichts alsdas Widerspiel (Nachwirkung) in Gang kommen, näm-lich dunkeln und immer weniger Harn seltner und selt-ner abgehen.

Nur -die wenigen unter den Geschwulst-Krankheiten(denn sie sind unzählig vielfach, und die Geschwulst istnur ein einziges Symptom derselben, daher der NameWassersucht, der sie alle in sich begreifen soll, alswären sie allesammt nur eine einzige, sich immer glei-che Krankheit — eine unverzeihliche Lüge der Patholo-gie ist), nur jene wenigen Geschwulstkrankheiten, derenSymptome überhaupt in ziemlicher Aehnlichkeit Unterden positiven Meerzwiebel-Symptomen zu finden sind,deren Harnabgangs-Symptome aber insbesondere mit denangegebenen Primär-Symptomen der Squille möglichstübereinkommen (sie sind selten), können durch SquiÜawirklich und dauerhaft geheilt werden. Weit eher wer-den sich die Arten abzehrenden Harnflusses (Diabetes)darbieten, wo diese in erster Wirkung Harnabsonderungmehrende Wurzel auch noch in Rücksicht der Aehnlich-keit der übrigen Symptome auf die Krankheit homöopath-isch, passend, als ein hülfreiches, speeifisches Heilmittelbefunden werden wird.