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3 (1825)
Entstehung
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der gewöhnlichen Materia medica.

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Jen einmal, bei besondern Umständen,einen solchen Erfolg gehabt zu haben geschienenhätte, könnte es wohl dieses gewöhnlichen Falleswegen (absolut) dergleichen wirkend, ausgegeben,das ist, mit dem bestimmten Ruhme eines Schweifstreibenden, Monatzeit treibenden, Harn treibendenMittels belegt werden? So müfste man auch den,der sich nur in seltnen Fällen als einen ehrlichenMann zu zeigen scheint, geradezu mit dem kost-baren Namen eines ehrlichen Mannes beehren, undden, der nur in seltnen Fällen nicht lügt, mit demEhrennamen eines Wahrhaften, eines Mannes vonWorte!

Sollen so sehr die menschlichen Begriffe ver-dreht und umgekehrt werden?

Aber diese seltnen Fälle beweisen auch nichteinmal seltnen gewissen Erfolg. Denn in vielenhundert Fällen ward eine solche Substanz kaumeinmal allein und einzeln gebraucht, sondern faststets nur mit andern Arzneien in Verbindung.

Wie wenige Aerzte hat es wohl von jeher ge-geben, die einem kranken Menschen eine einzige,eine einzelne, blofs einfache Arznei eingegeben undihre alleinige Wirkung abgewartet hätten, untergänzlicher Vermeidung jeden Nebengebrauchs irgendeines andern arzneilich wirkenden Dinges? Es istja nichts, als Gemisch mehrer Medicamente, wasdie gewöhnlichen Aerzte verordnen! Und wennsie ja einmal eine einfache Substanz, z. B. in Pul-ver, geben, so mufs^ doch immer der und jenerKräuterthee (andersartige Arznei) diefs und jenesanders - arzneiliche Klystir, oder ein Umschlag, odereine Bähung von andern Kräutern daneben ge-braucht werden. Anders thun sie's nicht. DieseErbsünde hängt jedem gemeinen Prafc-