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3 (1825)
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Beleuchtung der Quellen

haben, so dafs das noch zu erforschende Uebrigedann auch bald in unsre Gewalt gekommen wäre.

Aber, siehe, noch nie berührte ihr FuL'sden Weg, der gewifs und sicher zu diesem Zieleführte. Alle defshalb betretenen Pfade -waren, wieein Jahrhundert dem andern sagen mufste, Irrwege.Wir wollen sie etwas durchgehen.

Die erste Quelle der bisherigen Materiarnedica ist platte Vermuthung und Fiction,welche die allgemein -therapeutischen Tu-genden der Arzneien angeben wollte.

Genau wie es vor 17 Jahrhunderten im Dios-korides lautete: diefs und das ist auflösend,zertheilend, Harn, Schweifs, Monatzeittreibend, Schmerz, Krampf 6tillend,Leib eröffnend u. s. w. — eben so lautet esnoch in den neuesten Arzneimittellehren ; dieselbenAngaben von allgemeinen Tugenden der einzelnenArzneimittel, die nicht zutreffen, dieselbenallgemeinen Behauptungen, die sich am Kran-kenbette nicht bewähren. Die Erfahrungsagt, dafs eine solche Arznei höchst selten immenschlichen Körper verrichtet, was diese Büchervon ihrer allgemein - therapeutischen Tugend be-haupten , und dafs, wenn sie je dergleichen thun,diefs nur ein entweder aus andern Ursachen her-rührender, oder doch nur palliativer, überhingehen-der Effect (erste Wirkung) ist, wovon das Gegen-theil hinterdrein desto gewisser nachzufolgen pflegt,zum gröfsern Schaden des Kranken.

Wenn nun das für Harn, das für Schweifs,das für Monatzeit treibend Gepriesene — würde esallein gebraucht — unter vielen Krankheitsfäl-