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Strömende Elektrizität.
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Produkte aus Stromstärke und Widerstand für jeden Teil der Leitung).Hierbei sind solche elektromotorischen Kräfte, die gleichgerichteteStröme erzeugen, mit gleichen Vorzeichen zu versehen, andernfalls mitentgegengesetzten. DiesesGesetz ist eine Verallge-meinerung des Ohm sehenGesetzes.
Betrachten wir zu-nächst eine einfache Ver-zweigung, wie sie inFig. 147dargestellt ist. Zwischen Punkt A und B herrscht eine bestimmtePotentialdifferenz e, ganz gleich, ob der Strom auf dem oberen'oderunteren Wege von A nach B gelangt [§160]. Es ist also nach § 176
Fig. 147.
e = %,w.
folglich
2 2'
H 2 -< V
In Worten: Die Stromstärken der Zweigströme ver-halten sich umgekehrt wie die Widerstände der Zweig-bahnen. Hierauf beruhen ja auch die schon erwähnten Stöpsel-rheostate.
Verbindet man die beiden Stromzweige noch durch einen Draht,so erhält man die sog. WHEATSTONEsche Brücke (Fig. 148). Wieaus den Pfeilen sofort her-vorgeht, kreuzen sich inder „Brücke" CD zweiStröme. Durch geeigneteAnordnung der Wider-stände in den Strecken1, 2, 3, 4 kann man be-wirken, daß diese sichkreuzenden Ströme sichaufheben, daß also in derBrücke kein Strom herrscht. Ist dies der Fall, dann muß natürlichin den Punkten G und D dasselbe Potential herrschen; denn beständeeine Potentialdifferenz, so würde auch ein Strom zirkulieren [§ 160].Herrscht aber in C und D dasselbe Potential, so ist auch die Potential-differenz zwischen A und D dieselbe wie zwischen A und C, ebenso diePotentialdifferenz zwischen D und B gleich derjenigen zwischen G undB. Anders ausgedrückt, es ist i,w , = » s w % und i & w 2 = i t w v Wenn nunin der Brücke kein Strom herrscht, kann man sich offenbar diesenDraht entfernt denken, ohne daß am Gleichgewicht des Systemsetwas geändert wird. Dann muß aber i, = i 2 und ?" 8 = ? 4 sein, weil ja