Nopinen: Identifizierung
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gewinnt Wallach nach üblicher Methode; Smp. 106°. — Eine weitereDarstellung des Nopinenketons wurde bereits oben erwähnt (Wagner undErtschikowski, B. 29, 883).Die Homoterpenylsäure
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gewinnen v. Babyer und Villiger (B. 29, 1928), indem sie das Nopinen-keton zu konzentrierter Salpetersäure hinzufließen lassen; Smp. 100—103°.
Vergleichen wir die chemischen Eigenschaften des Nopinens mitjenen anderer Terpene, so fällt die große Ähnlichkeit mit dem Kämpfenauf; die Beaktionen des letzteren werden natürlich durch den Tetro-ceantypus des Nopinens abgeändert. Auch mit dem bicyklischen Pseudo-fencben hat das Nopinen viele Beaktionen gemeinsam, ebenso mit demsemicykliscben Sabinen, welches dem Trioceantypus angehört; vor allenDingen zeichnen sich die Pseudoterpene dadurch aus, daß sie bei derOxydation mit KMn0 4 ein um ein Kohlenstoffatom ärmeres, gesättigtesKeton C 9 H 14 0 liefern; der Fünf-, Vier- oder Dreiring dieser Ketone istmehr oder weniger beständig und läßt sich namentlich durch Halogen-wasserstoffsäuren in Eisessiglösung aufspalten. — Es ist nicht ausge-schlossen, daß die Bildung von Isobornylestern, aus denen sich Kämpfenabscheiden läßt, vielfach der Anwesenheit von Nopinen zuzuschreiben ist.ßingungesättigtes gewöhnliches Pinen scheint nach dem BERTRAMsebenAcylierungsverfabren mit organischen Säuren bei Anwesenheit von weniganorganischer Säure sich hauptsächlich in Terpinylester umwandeln zulassen; Nopinen könnte bei dieser Reaktion ev. zur Kampfenreihe führen,so daß die Bildung von Isobornylestern aus Terpenfraktionen unter Um-ständen nicht allein auf die Anwesenheit von Kämpfen zurückzuführensein dürfte.
Identifizierung des Nopinens. Die Isolierung des Nopinens läßt sich,wie oben angedeutet, sehr schwer durchführen, so daß wir zum Nachweisdes Nopinens am besten die nach sorgfältiger Fraktionierung erhaltenen An-teile vom Sdp. 160—168° verwenden. Man oxydiert mit Kaliumpermanganatm der Kälte und sucht die Nopinsäure, welche sich wegen ihrer leichtenOxydierbarkeit zu Nopinon als eine «-Oxysäure erwiesen hat, zu gewinnen;der Smp. 126—128°, die schwere Löslichkeit des Natriumsalzes, ihreOxydationsfähigkeit zum Nopinon, welches das charakteristische Semi-carbazon vom Smp. 188° liefert, dürften genügen, um die Anwesenheitvon Nopinen festzustellen.
Die Konstitution des Nopinens ergibt sich ebenfalls aus der Nopin-säure, aus welcher auch die Formel C 10 H 16 des Nopinens zu folgern ist.Der weitere Bau des Nopinenmoleküls ist zunächst aus der gesättigten^iatur der Nopinsäure und des Nopinons zu folgern, wonach also ein