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Nopinen: Chemische Eigenschaften (Oxydation)
formeln hinzugefügt. Weitere Versuche müssen deren Richtigkeit erhärten;vgl. auch Sch. u. Co. (Sch. 1905, I, 37), welche zu etwas anderen Resultatenbezüglich der Schmelzpunkte wie v. B. und V. gelangen gelegentlich ihrerUntersuchung über den Alkohol im Gingergrasöl, welcher einen Dihydro-cuminalkohol darstellt (Chem. Z. 28 [1904], 1143 und Sch. 1904, I, 52;1904, II, 41). —
Cuminsäure c
HO
C 10 H 12 O 2
HCL
||CH 3 -c-ch s
H
CH
CH
CCOOH
erhalten v. B. und V. (B. 29, 1927), indem sie Dihydrocuminsäure in viel10°/ 0 iger Natronlauge lösen, eine Lösung von Ferricyankalium in großemÜberschuß (6 Mol.) hinzugeben und 1 Stunde lang kochen; Smp. 116 —118°.Sie wird in p-Oxyisopropylbenzoesäure vom Smp. 156,5° übergeführt, da-neben bildet sich etwas Terephtalsäure.
CH
H,C
Nopinon C 9 H u O
Schon längst hat man die Beobachtung gemacht, daß bei der Oxydationdes Terpentinöls mit Kaliumpermanganat ein kampferähnlicher Geruchauftritt, aber erst v. Baeyer und Villigek gelang es (B. 29, 1927), dieVerbindung zu isolieren, von welcher er herrührte. Nopinsäure wird mitPb0 2 oxydiert und dabei ein Dampfstrom hindurchgeleitet; gibt ein öligesOxim; Semicarbazon C 10 H 17 N g O, Smp. 188,5°. Diese Beobachtung, daßbei der Oxydation des Bohpinens eine Säure C 10 H 16 0 3 und wahrscheinlichdas Keton C 9 H 14 0 schon bei der direkten Einwirkung von KMn0 4 ent-stehen, ohne daß man nötig hat die Säure zu isolieren, wurde vonWallach ergänzend bewiesen (A. 313, 363). Durch die Oxydations-produkte des Rohpinens mit Kaliumpermanganat leitet er einen Dampf-strom, es geht ein hierbei unverändertes Pinen und das Keton über. Frak-tioniert destilliert wurden zwei Fraktionen erhalten: 1. Sdp. 170—200°,2. Sdp. 200—215°. Semicarbazon hat Smp. 188°, welches durch 33°/ 0 igeSchwefelsäure zerlegt wurde, das regenerierte Keton siedet bei 209—211°.Das Benzylidennopinon
CH
H 2 C-
C ie H 18 0 = iCH 3 -c-cH 3
C=CHC„H,