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oder
Tetracyklische Sesquiterpene
CH 3 CK,
c
CHCH 2CH 2 <JH
C CH,
3 x Isopren
CH, CH
C
CH 3 CH 3
Sesquiterpen
Obwohl die Erforschung der Eigenschaften der Sesquiterpene seitlangem in Angriff genommen wurde, sind die meisten Beobachtungendoch erst in den letzten 25 Jahren gemacht worden. Besonders ist indiesem Zeitabschnitt ihr Vorkommen studiert und festgestellt worden,nachdem man die physikalischen Daten mehr für Identifizierungszweckeherangezogen hatte, und nachdem besonders Tilden durch Ausarbeitungder Anlagerung des Nitrosochlorids an Terpene den Weg angedeutet hatte,auf dem man mit Erfolg die Erforschung von Kohlenwasserstoffen derätherischen Öle in Angriff nehmen kann. Vielfach verdanken wir Wallachauch auf dem Gebiete der Sesquiterpene sehr wichtige Beobachtungen.Besonders hat er gezeigt, daß das Cadinen und Caryophyllen in vielenätherischen Ölen vorkommen, so daß dadurch das Material wesentlichgesichtet wurde. Besonders wichtig sind ferner die zahlreichen Arbeitenauf diesem Gebiete von Ciiapman, Keemees und vor allem von Schbeinek.Die Verdienste anderer Chemiker auf diesem Gebiete werden klar aus derspeziellen Beschreibung der einzelnen Sesquiterpene hervorgehen.
Die Anwendung der Sesquiterpene in der Technik ist, wie die weitereBesprechung zeigen wird, eine ausgedehnte.
a) Tetracyklische Sesquiterpene.
Unter den Terpenen lernten wir im Tricyklen einen Kohlenwasserstoffkennen, der zwei Brückenbindungen aufweist und keine doppelte Bindungbesitzt; aber auch dieser Kohlenwasserstoff ist ein künstliches Produktund z. B. aus dem „Pinendibromid" erhalten worden, während man eintricyklisches Terpen als Bestandteil ätherischer Öle bisher nicht auf-gefunden hat. Unter den Sesquiterpenen ist ein vollständig gesättigtesMolekül, also eine Verbindung C 15 H 24 mit drei Brückenbindungen, ent-haltend vier Ringe und keine doppelte Bindung, bisher überhaupt wederaufgefunden, noch dargestellt worden.