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Zosimos.
„ziemlich unverständlich". — Uebrigens ist es bestritten, dass dieUeberschrift jener Eecepte wirklich einen Philippos als Den an-hebe von welchem sie herrühren; und rühren sie auch von einem
Blemmydes, von welchem eine Abhandlung neol %qvGonoäag in einerHandschrift der kaiserl. Bibliothek zu Paris erhalten ist; Höfer (Histoire de■ la chimie, 1. ed., T. I [Paris 1842], p. 343 s.; 2. ed., T. I [Paris 1866], p. 362 s.)hat den Inhalt derselben besprochen und einige Stücke aus derselben ver-öffentlicht, u. a. auch das worin angegeben wird, dass das purpurfarbene Pro-jectionspulver (tö li]qlov oZmioQtpVQEov) in kleiner Menge auf geschmolzenesSilber geworfen eine viel grössere Menge desselben zu Gold umwandele. Andas Wort \r\Qiov o. %t]<)iov erinnernd kommt nun auch in alchemistischenSchriften das Wort y.r\qi,ov o. v.i]oiov vor, für welches man in den griechischenWörterbüchern die Bedeutungen: Wachskuchen o. Wabe, auch eine Art vonAusschlag angegeben findet. Aber Nichts bezüglich einer Bedeutung diesesWortes in chemischem Sinne hat des Stephanus Thesaurus graeeae linguae(in der Bearbeitung vonHase und Dindorf, Vol. IV [Paris 1841], p. 1525 sq.),und vergeblich consultirt man auch Du Cange's Glossarium mediae et infi-mae graecitatis. Ich habe bereits bei der Besprechung des Synesios (S. 156,Anm. 40) erwähnt, dass bei ihm (Fabricii Bibl. gr., Vol. VIII [Hamburgi 1717], p.239) xfiQtov in einer ganz an %r]qiov erinnernden Bedeutung vorkommt. Das obenerwähnte Wörterbuch der Venetianer Handschrift (bei Bernard a. o. a. 0.,p. 131) hat die Erklärung: Ki)qi,ov xb oteqbiov, dal zu gzequu aüfiaxa; ebenso,nur aztgsov statt atEqsCov, haben nach Am eilhon (a. o. a. 0., p. 380) dieseErklärung zwei Pariser Handschriften, während zwei andere zvqiov statt xv\-qiov haben; cette derniere legon, xrjqtav, sagt Am eil hon, est preferable,parce que ce mot paroit assez frequemment dans les autres ouvrages de noschimistes grecs, avec l'interpretation qu'on lui donne ici, und er giebt denSinn der Erklärung lateinisch wieder: Favus solidus, ou plutöt cera solida,sunt corpora solida. — Es kommt in den Sammlungen griechischer al-chemisti8cher Schriften ein Aufsatz vor, dessen Ueberschrift zeigt, dass es sichin ihm um das 'ZrjQiov als Etwas alchimistisch Wichtiges handelt. In derWiener Handschrift sind nach Lambeck (Commentariorum de bibliothecacaes. vindobonensi L. VI., ed. Kollarii [Vindobonae 1780], p. 409) auch ent-halten: Anonymi cujusdam autoris varia secreta chymica, quorum princi-pium: ntiQi Qijqiov. TqeZ; dvvüusiq eial zov ahjd-sßiazov hjqiov xc.l zqsTg
eviQyeicti -------. Derselbe Aufsatz findet sich, unter gleichem Titel und mit
dem nämlichen Anfang, auch noch in andern Handschriften; so z. B. in derfrüher der Marcus-Bibliothek zu Venedig zugehörigen (Morellii Bibliothecamanuscripta graeca et latina, T. I [Bassani 1802], p. 177) und der auf derBibliothek zu München (Catalogus codicum manuscriptorum graecorum biblio-thecae regiae bavaricae, auetore J. Hardt, T. II [Monachii 1806], p. 25), undwahrscheinlich (mindestens ein Aufsatz unter demselben Titel) in der Alten-burger o. Gothaer Handschrift (Fr. Jacobs u. F. A. Ukert's Beiträge zuraltern Litteratur o. Merkwürdigkeiten der herzogl. Bibliothek zu Gotha, Bd. I,Hft. 2 [Leipzig 1835], S. 217).