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Zosimos.
ist eine handschriftliche Sammlung alchemistischer Aufsätze, wel-che nach dem, was Miller 56 ) über sie angegeben hat, auch be-züglich der uns jetzt beschäftigenden Schriften des Zosimos,ziemlich mit der vorher besprochenen Venetianer Handschrift über-einstimmt. — Dieselben beiden Schriften stehen auch, und mitdemselben Anfang, zusammen in einer handschriftlichen Samm-lung alchemistischer Abhandlungen der Wiener Bibliothek nachLambeck 57 ). Sie finden sich ebenso wieder in einer solchenSammlung der Münchener Bibliothek nach Hardt 58 ), welcherauch bezüglich der ersteren Schrift (tzeqi OQyuvav aal %a\iivcav)mittheilt, dass die von Fabricius als Anfang gegebenen Wortein der Münchener Handschrift erst weiter unten vorkommen, undbezüglich der anderen (jzsqI tov dslov vSatog) ersehen lässt, dasssie in dieser Handschrift ohne Angabe des Verfassers steht; undebenso in der Altenburger o. Gothaer Handschrift 59 ).
Die Apparate, welche Zosimos in dieser Schrift beschreibt,sind namentlich solche zur Destillation. Sie sind in den Hand-schriften durch Zeichnungen verdeutlicht, welche als aus der Zeitdes Zosimos selbst herrührend betrachtet werden. Es ist indes-sen immerhin schwierig, über die Ursprünglichkeit von Figurenzu urtheilen, welche sich in neueren Abschriften älterer Werkefinden, wenn der Text nicht ausdrücklich auf die Figuren Bezugnimmt und so die Echtheit derselben zu controliren gestattet;und der Text der hier in Betracht kommenden Schrift von Zosi-
leicht nach einer Handschrift der Bibliothek des Vaticans, einen Aufsatz:Zosimi de instrumentis et caminis, mit dem Anfang: 'H tfjg ÖQUfxii'rjq xa/ji-vov TisQiyqacpr] xsixai ?;? 6 gjMaocpog l^vrifiövevaev (Fabricii Bibliotheca graeca,Vol. XIV [Hamburgi 1754], p. 19).
r ' 6 ) Catalogue des manuscrits grecs de la bibliotheque de rEscurial[Paris 1848], p. 418.
67 ) Lambecii Commentariorum de bibliotheca caes. vindobonensi L. VI-,ed. Kollarii [Vindobonae 1780], p. 405.
58 ) Catalogus codicum manuscriptorum graecorum bibliothecae regiaebavarieae, T. II [Monachii 1806], p. 27. Als dritte Schrift, gleichfalls ohneAngabe des Verfassers, schliesst sich hier an: üoiijaig ix %ovziag.
59 ) In dieser Handschrift stehen nach Jacobs (Fr. Jacobs u. F. A. Ukert'SBeiträge zur altern Litteratur o. Merkwürdigkeiten der herzogl. Bibliothek zuGotha, Bd. I, Hft. 2 [Leipzig 1835], S. 218) zusammen: ZaaCfiov tieqI oqyä-
x! xafifvtov, ticqi %ov &£lov väutog und TioCrjatg ix tovtictg.
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