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Schriftsteller im Allgemeinen. 107
schreiben, Folge gegeben hätten. Ganz Aehnliches finden wirwieder bei den Alchemisten des Mittelalters, welche Geber'sLehren reproducirten und weitergehende Behauptungen hinzu-fugten; und dann wieder, diesen Alchemisten gegenüber, bei dennoch später schreibenden. Aehnliches finden wir sonst auchwieder, z. B. in den astrologischen Schriften, deren jüngere in der-Hauptsache nur Reproductionen und Erweiterungen der positiven-Lehren der älteren sind, ohne dass sich der Grundgedanken derBeziehungen des Mikrokosmos zum Makrokosmos erhalten hätte,auf welchem die Aufstellung dieser Lehren wohl wesentlich be-ruht hatte. Aehnliches finden wir sonst noch in der Geschichtevon Irrlehren und müssen es gerade für diese finden, welchegesunder Weiterentwicklung unfähig immer wieder auf ältereAutoritäten sich stützen und diese benutzen müssen.
Die Deutung der älteren alchemistischen Schriften ist unsjetzt unmöglich. Sie ist es hoffentlich nicht für immer. Aberdie Bearbeitung jener Schriften bis zu diesem Schlussresultate istnicht die Sache eines Einzelnen; diese Bearbeitung hat von Grundaus zu beginnen. Zu der Legung des Fundamentes für diese Ar-beit, namentlich in literarhistorischer und bibliographischer Be-ziehung, versuche ich hier Einiges beizutragen, zunächst durchMittheilung dessen, was sich mir über drei Schriftsteller ange-sammelt und ergeben hat, welche durch wahrscheinlich relativhöheres Alter, zum Theil auch durch die grosse Autorität, dieihnen beigelegt wurde, und bei Einem durch die beträchtlicheZahl der unter seinem Namen uns erhaltenen Schriften ausge-zeichnet sind: über Demokritos, Synesios und Zosimos.
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