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1 (1869)
Entstehung
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102
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Die älteste chemische Handschrift.

finden 9 ), und ebenso Anleitungen zum Schreiben mit Goldscbrift 10 ).Die Kunst, mit Purpur zu färben, erscheint hier mit den, chemischeVeränderung der Metalle betreffenden Künsten ebenso in Gesell-schaft, wie dies z. B. auch in einer alchemistischen Schrift desDemocrit der Fall ist und in Beziehung auf ihn berichtet wird 11 ). Ein gewisser Zusammenhang zwischen dem Inhalte dieserHandschrift und dem anderer alchemistischer Schriften und spä-terer Sammlungen alchemistischer Aufsätze und Vorschriften istalso wohl anzuerkennen; aber diesen Zusammenhang weiter zuverfolgen fehlen die Anhaltspunkte, bis jener Inhalt vollständigveröffentlicht vorliegt. Dass jene Handschrift überhaupt nur eineSammlung von Excerpten aus anderen Schriften war, ist sehrwahrscheinlich, und zwar wohl aus einer grösseren Anzahl ande-rer Schriften; dem entspricht, wie häufig Anweisungen für den-selben Zweck vorkommen: die Ueberschrift aörjiiov noirjöig etwaein Dutzend mal. Welcher Art aber diese Schriften waren, undnamentlich ob einzelne uns noch vollständiger erhaltene sich be-reits unter ihnen befanden, ist jetzt noch nicht zu entscheiden, sowichtig es auch z. B. wäre, festzustellen, ob etwa die bei Demo-crit sich findende Vorschrift tcsqI teoijjöeoj^jiou schon hier vor-komme. Autoritäten scheinen in dieser Handschrift, mit Ausnahmedes Dioskorides, nicht genannt zu sein.

9 ) Vgl. z. B. Fabricii Bibliotheoa graeca, Vol. XII [Hamburgi 1724], p. 775Nr. 59.

10 ) Vgl. daselbst p. 771 Nr. 52.

11 ) Die Physica et mystica des Democrit beginnen in mehreren Hand-schriften mit einer Anleitung zur Purpurfärberei, und von früher Zeit anwird berichtet, Derselbe habe, in die Geheimnisse der Aegypter eingeweiht,vier das Färben betreffende Bücher: über das Gold und das Silber und dieSteine und den Purpur, geschrieben; vgl. den Abschnitt über Democrit.