K-^-ri.- -.W.*i^-'
des Wortes Chemie. 59
nsten die Frage, ob die Ausübung der Alchemie erlaubt sei undman kunsthch gemachtes Gold als echtes ausgeben dürfe, einge-hend behandelt haben 7 )
nach de" ^ aUS dön arabischen Schriftstellern über Alchemie,selben "t mir allCin zu S än ghchen lateinischen Uebersetzunffen der-liclr 1 ^ Definition des Wortes Chemie oder Alchemie ermner-steller ^ T* **** d ™ letztere Ausdruck bei jenen Schrift-snrecrm V °™ mt ' findet in de m ^nächst Folgenden auch Be-mit AU nac bdem die Abendländer an die Beschäftigung
eine F 11 ^ gek ° mmen sind > bieten W» die Schriften derselbendess 11, V0I \ El ' klarUT1 g en d ™ Wortes oder von Erwähnungen
Den, Welche UQ s nicht zweifelhaft lassen bezüglich des Sin-nes m dem es gebraucht ist. Erklärungen dieses Wortes findennisse o^ T" ^ ~ dlU ' Ch ^ Verschiedenar tigkeit derKennt-wie<W 6r a r" 11 ^ 6 ' die UntCT Alcbemie einbegriffen seien - ganzerinnert Z leSte Zdt deS Vorkommens des Wortes Chemie
**)i Unterscheidungen der Alchemie nach verschiedenen
7 ) So Olradus o. Oldradus de Ponte, welcher um 1320 zu Rom lebteund angesehen war (er unterschied zwischen strafbarer magischer undstrafloser natürlicher Alchemie), Johannes de Andrea, welcher 1348 als be-rühmter Rechtslehrer zu Bologna starb, Nicolaus Tudiscus Panormi-tanus, welcher 1443 o. 1445 zu Palermo starb, und viele Andere. Man fin-det ihre Ansichten (Excerpte aus ihren Schriften: ex Oldrado consil. 74. desortileg. num. 1; ex Panormit. super c. ex tuarum de sortileg. extr.; ex. Jo-han. Andr. in addit. ad specul. tit. de crim. falsi u. a.) zusammengestellt indes Jon. Chrys. Fanianus (eines Baseler Juristen) zuerst 1.675 und dannnoch öfter (vgl. J. F. Gmelin's Geschichte der Chemie, I. Band [Göttin-gen 1797], S. 297; Schmieder's Geschichte der Alchemie [Halle 1832],S. 280) gedruckter Schrift: De jure artis alchemiae, hoc est, variorum autho-rum et praesertim jurisconsultorum judicia et responsa ad quaestionem: analchemia sit ars legitima? (sie liegt mir im Abdruck in Mangeti Bibliothecachemica curiosa, T. I, p. 210 sqq. vor).
8) Wie erinnern an die früheste Zeit, wo das Wort Cbemia vorkommt,und wo mit der künstlichen Ilervorbringung edler Metalle noch die Darstel-lung von Edelsteinen und die Ausführung kostbarer Färbereien als enge ver-knüpft betrachtet wurde, die Definitionen der Alchemie in dem, dem Ray-mundus Lullus zugeschriebenen Testamentum (Practica, cap. 1; p. 135 derKölner Ausgabe von 1573; Mangeti Bibliotheca chemica curiosa, T. I, p. 763):Alchymia est una pars naturalis philosophiae oecultae coelica, magis neees-saria, quae constituit et facit unam artem et scientiam, quae non omnibus estnota, et docet mundare et purificare omnes lapides preciosos, non perfectos,
*