des Wortes Chemie.
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darin; die genannte Schrift, wie sie uns vorliegt, enthält überhauptNichts Alchemistisches, kaum Etwas, was Chemisches zu nennenwäre, wenn wir ein paar Vorschriften ausnehmen, die etwa zurHaushaltungs-Chemie gerechnet werden könnten (die Behandlungvon Wein, die Zubereitung von Essig z. B. betreffen). Die injenen Bemerkungen hervorgehobene Angabe, dass diese Schriftenthalte TiQayyLuxsLav latQixäv Kai (pvöixäv %al yemQytxmv aulyjlliiHcüv TieQLsyovöav övva{ieig, findet also, was das Chemische be-trifft, keine Bestätigung. Uebrigens stammt auch diese Angabeselbst erst aus späterer Zeit. Allerdings findet sie sich schon indein griechischen Texte des Chronicon des (um 264 geborenen,340 gestorbenen) Eusebios Pamphili, wie J. J. Scaliger den-selben giebt {i ); aber bekanntlich ist dieser Text, welchen Sca-liger grösstentheils nur vermuthungsweise aus anderen späterenSchriftstellern zusammengesetzt hat, Nichts weniger als authen-tisch'). Wäre er es, so hätten wir hier das, meines Wissens, frü-heste Vorkommen einer, Chemie ausdrücklich angebenden Be-zeichnung: des Wortes ^fuxßv oder iv^u-näv oder ivtiEvrixäv,bei einem seiner Zeit nach bekannten Schriftsteller; allerdingsohne Erläuterung der Bedeutung derselben. Jene Angabe undeine solche Bezeichnung finden sich unzweifelhaft im 9ten Jahr-hundert, in der Chronographie des Georgios Synkellos 8 ), undzwar ganz so, wie sie S c a 1 i g e r als dem Eusebios zugehöriggiebt 9 ). Aber das ist viel später als die Zeit, für welche das
) Thesaurus temporum. Eusebii ■-------chronicoi-um canonum libri duo
; opera ac studio J. J. Scaligeri [Lugduni Batavorum 1606]; Xqovi-■/.Cov Kuvovmv ------------ Tc l aio £öusvu, p. 70; /D,uixci>v stellt hier.
7 ) In der lateinischen Uebersetzung des Chronicon des Eusebios, welcheHieronymus von Stridon in der zweiten Hälfte des 4ten Jahrhundertsverfassle, habe ich die entsprechende Stelle vergebens gesucht.
8 ) Georgii Syncelli Chronographia, ed. J. Goar; p. b59 der Pariser Aus-gabe von 1652, p. 28G der Venetianer Ausgabe von 1729: "AipQiy.ay'og zi^tvve«ßi.fiXuv lüsv KeoTtbv iTnyeyqajXjxivrjV nQaypuziUtv laTQix&v, xui (pvaiy.ibp,xai ysmqytx&v xcä j(v l uevttx&i' neQU/ovaay (fvyd/xsis 'Jfo'iäi'dQM toviot nQog-9-<ui/ £ r. Die da stehende lateinische Uebersetzung giebt diese Stelle: Africanuslibros novem Cestorum tractatus inscriptos, medicorum, naturalium, agricultu-rae metallorumque vim oinnem exponentes Alexandra isti [Severo] dedicavit.
9 ) Abgesehen davon, dass bei Georgios Synkellos xvfxtvzixwv an derStelle von ^i^axöc steht. Xrjjxr/.&v findet man bei der Bezugnahme auf diese