und frühe Kenntniss der Alchemie.
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gangen, Zeugniss abzulegen dafür, wie man schon zu Zosimos'Zeit die Chemie als Etwas in unvordenklicher Zeit den Menschenbekannt Gewordenes betrachtet habe i7 ).
Auf diese Vorstellung: die Chemie im Sinne als Alchemie seiden Töchtern der Erde von höheren Wesen zur Erlangung vonLiebesbeweisen verrathen worden, finden wir aber auch in älterenalchemistischen Schriften in ganz concreter und sehr specialisirenderWeise Bezug genommen. Unter diesen Schriften kommt in denuns handschriftlich erhaltenen Sammlungen derselben ein Send-schreiben der Isis an ihren Sohn Horus vor, in welchem 18 ) die
bri esse geniorum aliquod genus, quod mulieribus utitur. Meminit et rei hu-jus Hermes in Physicis, et fere omnis doctrina cum manifesta, tum apocryphaillud ipsum memorat. Hoc ergo memorant veteres et divinae scripturae, quodangeli oupidine mulierum inescati edocuerint alias omnia naturae opera. Hincoffensa contingente, extra coelum mausere, quod mala omnia, et animae nilprofutura homines doeuissent. Ex illis natos gigantes tradunt eaedem scri-pturae. Est igitur prima eorum traditio X>]/jä, de his artibus: appellaruntautem librum illum Xr/aä: hinc et ipsa ars cliemia vocatur. Diese Ueber-setzung weicht indessen von der oben mitgetheilten nur sehr wenig, und nochweniger von derjenigen ab, welche sich in H. Conring's Schrift De Herme-tica Aegyptiorum vetere et Paracelsicorum nova medicina [Helmestadii 1648],p. 18 (in der zweiten Ausgabe dieser Schrift: De Hermetica medicina [Hel-mestadii 1669], p. 17 sq.) findet.
17 ) Wie wenn das von Zosimos Angegebene (mit der Erklärung desWortes xrifieia) schon sieh im Buche Henoch fände, hat Grüner (Isidis, Chri-stiani et Pappi philosophi jusjurandum chemicum [Jenae 1807], p. 85) dasvon Ersterem und das in letzterem Gesagte zu Einer längeren Stelle zu-sammengeschweisst, unter Berufung auf das Buch Henoch, wie es Fabric. Cod.Pseudep. Vol. II. n. 28. 29. p. 55 habe. Des Fabricius Codex pseudepigraphusveteris testamenti [Hamburgi et Lipsiae 1713] enthält in Vol. II, p. 55 sqq. aller-dings Einiges auf das Buch Henoch Bezügliche, aber hier so wenig wie inVol. I, p. 169 sqq. (wo p. 179 sqq. der bei Georgios Synkellos sich findendeText und als Anmerkung dazu auch die Stelle aus dem Zosimos stehen) Et-was, was berechtigen könnte, das von Grüner Angeführte als Einem Schrift-steller entnommen und in sofern als zusammengehörig zu betrachten. —Grü-ner theilt die Stelle mit, um sie in chemischem Sinne zu erklären: die „En-gel" seien höhere Chargirte einer ehemischen Gesellschaft gewesen (sunt istiangeli rectores et moderatores sodalitatis cheinicae, collegio quodam juneti);er würde, wenn in unserer Zeit schreibend, wohl auch noch dem von ihmsonst als Beweis für seine Ansicht Beigebrachten das zugefügt haben, dassvon den Anhängern einer religiösen Secte (den Irvingianern) die, welcheEines der vier Hauptämter bekleiden, als „Engel" bezeichnet werden.
,8 ) Nach dem, was Höfer (Histoire de la chimie, 2. ed., T. I [Paris 1866],P- 290 s.) über den Inhalt dieser Schrift und (daselbst p, 530 ss.) als Text der-