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zum ersten Mal und 1826 zum zweiten Mal durch ihn chemischuntersucht.
Im Jahre 1830 ward eine neue Quelle aufgefunden undLeopoldsquelle genannt, welche wahrscheinlich dieselbe ist,welche 1714 von einem Bergmann aufgefunden worden war.
Die Hauptgebirgsarten des Kinzigthales sind, wie imganzen Schwarzwalde, Granit und Gneus. Der Granit folgtdem Laufe der Kinzig, der Gneus dagegen der Wolf bisBippoldsau, und aus ihm entspringen die hiesigen Mineral-quellen.
Ausser der Quelle des Küchen Schachts, welcheausschliesslich für die Bäder benutzt wird und in einer Stunde407 Maas Wasser liefert, sowie ausser einer ganz unbenutztenQuelle auf dem entgegengesetzten Ufer der Wolf, sind inBippoldsau drei Mineralquellen, von welchen die Josephs-quelle und die Wenzelsquelle kaum einige Schritte voneinander zu Tage kommen, indess die Leopoldsquellevon diesen weit getrennt ist. Die erste gilt mit Becht als diestärkste und wird auch wohl Haupt quelle genannt, diezweite ist die schwächste, die dritte steht zwischen beiden inder Mitte.
Nach Kölreuter's Analyse vom Jahre 1826 enthalten siein einem Pfunde von 32 Loth folgende Bestandtheile:
Josephg-Ouelle.
Leopolds-Quelle.
Wenzel«-Ouelle.
kohlensaure Kalkerde . . . 9,48 Gr. 6,15 Gr. 5,30 Gr
kohlensaures Eisenoxydul . . 0,76 „ 0,62 „ 0,43 „
kohlensaures Manganoxydul . 0,57 „ 0,40 „ 0,32 „
kohlensaure Magnesia . . . 0,16 „ 0,20 „ 0,09 „
schwefelsaures Natronkrystall 15,60 „ 12,20 „ 8,87 „
schwefelsaure Kalkerde. . . 0,48 - 0,30 ., 0,26 „
phosphorsaures Natron . . . 0,24 ; , — „ 0,14 „phosphorsaure Thonerde und
Bittererde ...... 0,18 „ — „ 0,21 „
kieselsaure Thonerde. . . . 1,09 „ 0,33 „ 0,67 „
salzsaures Natron..... 0,12i 0,16 „ 0,08;
salzsaures Kali..... Spuren) — Spuren
salzsaure Magnesia .... 0,24 „ 0,34 „ 0,14
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