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andern Bädern, nicht vollständig- ermittelt. Wahrscheinlichwurden die Heilquellen von den Mönchen der 1089 gestiftetenbenachbarten Benedictiuer-Abtei St. George aufgefunden. Er-wähnung von Rippoldsau geschah zum ersten Mal in einerUrkunde von 1178; später kam es an das Haus Fürstenberg,von welchem es 1579 als gefreites Bad erklärt und miteiner besondern Badordnung ausgestattet ward.
Tabernaemontanus und Ulrich Geiger von Strasburg geben dieerste medicinisch-topographische Beschreibung von diesem Curorte(1584 und 1591), nachdem sie mit dem hiesigen Mineralwassereinige chemische Untersuchungen angestellt hatten. Seit jenerZeit war Rippoldsau stark von Fremden besucht, bis zumJahre 1643, wo es von schwedischen Schaaren verheert undniedergebrannt wurde. Zu den Segnungen des OsnabrüekerFriedens gehörte eine neue mehr entsprechende Fassung derQuelle und die Aufführung neuer Curgebäude. Im Jahre 1670kam es in Besitz des Convents von Gengenbach, sechszehnJahre später aber wieder an das Fürstenberg'schc Haus. TtnJahre 1705 ging die einzige damals gekannte Quelle in Folgeeines unvorsichtig angelegten Schachtes verloren. 1714 gelanges einem Bergmann, zwei neue Quellen aufzufinden, welcheJosephs- und Louisquelle genannt wurden; zwei Jahre späterzeigte sich nach einer Ueberschwemmung und der dadurchentstandenen Verschüttung des zuvor erwähnten Schachtes bei-nahe an derselben Stelle, wo früher der einzige Sauerbrunnengewesen war, eine neue sehr ergiebige Quelle. Im Jahre1752 blieben die Quellen plötzlich aus, 1753 fand man zweineue, welche nach vorgenommener Fassung Jo s e ph s - undW e n z e 1 s q u e 11 e genannt und 1756 durch M. Meyer, Lam-bert Baader und mehrere andere chemisch untersucht wurden;1782 sollten diese eine neue Fassung erhalten, während derArbeit sticss man auf eine neue überaus reichhaltige Quelle,welche 1783 geiasst und Josephsquelle genannt ward.
Die Wenzelquelle liess man eingehen und übertrug ihrenNamen auf diejenige, welche bis Melier Josephsquelle ge-heissen hatte.
Die eigentliche Josephsquelle wurde 1787 durch Weg-becher und Kirsner, 1791 durch J. Rehmann und Kirsncr,1806 durch Klaproth, 1811 durch Salzer, 1821 durch Kölreuter