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Rückgrathes, welche in keinem Badeorte in so grosser Anzahl,als in Bourbonne, angetroffen werden, hei Contracturen derGlieder in Folge von Verletzungen, heim freiwilligen Hinkenund hei Geschwülsten, die man zeitheilen will.
Die Gasbäder bewähren sich hei Rheumatismus, beiIschias und bei hartnäckigen chronischen Hautkrankheiten. Siezeigen sich viel heilkräftiger, wenn sie abwechselnd mit denWasserbädern gebraucht werden.
Allgemeine und örtliche Schlammbäder sind hier wenig inGebrauch und werden von den hiesigen Aerzten zu unbedingtvernachlässigt, was zu bedauern ist, da wir im Mineralschlammganz gewiss ein kräftiges Heilmittel besitzen, dessen grosseWirksamkeit bei Krankheiten der Gelenke, bei Geschwülstenund bei Anschoppungen der Unterleibsorgane, längst eine allge-meine Anerkennung diesseits des Rheines gefunden hat.
Bourbonne-les-Bains besitzt zwei Badehäuser, das Civilbadund das Militairbad.
Das Civilbad datirt wahrscheinlich noch aus der Zeitder Römer. Neu aufgebaut wurde es 1763 und Staatsdomäne1812. Es bildet ein mit ionischen Säulen geschmücktes Carre,dessen Facade 155 Fuss lang ist. Ein Hof scheidet die Bäderder Männer von denen für das weibliche Geschlecht, die theilszur ebenen Erde, theils auch im ersten Stockwerke sich befinden.Für die Männer sind 24 Badcabinets mit 40 metallenen Wannen,für die Frauen 20 Badcabinets mit 35 Wannen, ausserdem achtDoucheu für die erstem und vier für die letztern, überdies zweiGascabinets. Die Badzinnner gehen auf einen geräumigen Cor-ridor, in welchem die Wäsche auf Körben über Kohlen erwärmtwird. Das Wasser wird in die Wannen durch Rohren geleitet,die mit Hähnen zum Oeffnen und Schliessen versehen sind.Die Badcabinets sind geräumig, mit den nöthigen Möbeln undzum grössten Theil auch mit einem Badthermometer versehen.Das gebrauchte Badwasser fliesst aus der Wanne durch Rinnen,die im Boden angebracht sind, auf die Strassen ab.
Ausser diesen Badcabinets enthält das Civilbad einen Lesesaal,einen Billard- und einen Tanzsaal, aus welchem man in einengeschmackvoll eingerichteten und gut unterhaltenen Garten tritt.
Für unbemittelte Kranke sind in einem entfernten Flügeldes Gebäudes und von den vorher beschriebenen Badzimmern