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C a Gruppe. Aethylverbindungen.
I
ebenso reducirt sie Braunstein zu Manganoxydulsalz, entfärbt Cha-mäleonlösung ete.
Die Oxalsäure bildet zwei Reihen von Salzen, saure, inwelchen ein H, und neutrale, in denen beide H durch Me-talle vertreten sind. Auch Doppelsalze sind bekannt.
Von Wichtigkeit sind: das saure Oxalsäure Kalium,Kleesalz, C 2 HK0 4 , wenig löslich in kaltem Wasser; das saureoxalsaure Ammonium, C 2 H(NH 4 )0 4 , welches beim ErhitzenWasser abspaltet und Oxaminsäure giebt, C00H~C0(NH 2 ), unddas neutrale Ammoniumsalz , C 2 (NH 4 ) 2 0 4 , welches beim Er-hitzen in gleicher Weise Oxamid giebt, C0(NH 2 ) CO(NH 2 ). End-lich das Kalksalz (C 2 Ca0 4 +H 2 0), welches in Wasser vollkommenunlöslich ist und sowohl als Erkennungsmittel für Oxalsäure, alsauch zur Abscheidung derselben dient. Die Oxalate des Silbersund Quecksilbers zersetzen sich beim Erhitzen unter heftiger Ex-plosion in Metall und Kohlensäure.
Die Oxalsäure bildet zwei Reihen Aether:COOH
Methyloxalsäure I i und Oxalsäuremethvl-
COO(CH 3 ) J
C00(CH 3 )
äther L_ rt/ __ ' letzterer ein fester, bei 51° schmelzender, bei
C00(CH 3 )162° siedender Körper, welcher zur Reindarstellung des Methylal-kohols dient.
Aethyloxalsäure C00H.C00C 2 H 5 und Oxalsäureäthyl-äther C00C 2 H 5 .C00C 2 H 6 : letzterer eine bei 186° siedende, durchWasser allmählich in Oxalsäure und Alkohol zersetzbare Flüssigkeit.
Die Oxalsäure bildet ferner zwei Amidosubstitutions-producte, die Oxaminsäure und das Oxamid.
Oxaminsäure COOH.CONH 2 , durch Erhitzen des saurenOxalsäuren Ammoniums zu erhalten:
C00H.C00NH 4 —H 2 0 = COOH.CONH 2 ,
oder durch Kochen des Oxamids mit wässerigem Ammoniak, wobeidas Ammoniumsalz der Aminsäure entsteht:
CONH 2 . CONH a +H 3 0 = C00NH 4 . CONH 2 ,
ist ein weisses krystallinisches Pulver.
Oxamid CONH 2 .CONH 2 , durch Destillation des neutralen Oxal-säuren Ammoniums:
C00NH 4 .C00NH 4 - 2 H 3 0 = CONH 2 .CONH 2 ,
oder aus Oxalsäureäther und wässerigem Ammoniak darstellbar:
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