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als die wasserstoffreichste in der Regel vorangestellt. In genau unter-suchten Repräsentanten ist sie von ihrem Anfangsgliede, dem Methanoder Sumpfgas CH 4 , bis zum 35. Gliede, dem PentatriacontanC 35 H 72 , zuletzt mit einigen Unterbrechungen, bekannt; auch die Existenzeines Kohlenwasserstoffs C fi0 H 122 darf man als festgestellt betrachten.Ein Ende jedoch ist für dieselbe, wie für homologe Reihen überhaupt,zur Zeit noch nicht ersichtlich. Die vier ersten Glieder der Reihe sindbei gewöhnlicher Temperatur gasförmig, die folgenden Flüssigkeiten undvom IG. Gliede an, dem bei -j- 18° schmelzenden Hexadecan C 16 H 347hat man feste Körper vor sich. Nur wenige Homologen weiter hinaufist auch die Grenze für die vollkommene Beständigkeit bei der Destillationunter gewöhnlichem Druck schon erreicht; ganz unzersetzt verflüchtigensich die höheren Methanhomologen nur im stark luftverdünnten Räume.In Wasser sind sie kaum oder nicht löslich; auch in Alkohol, der dieAnfangsglieder leicht aufnimmt, lösen sich die höheren Kohlenwasser-
stoffe
nur
schwierig
oder fast
nicht mehr: von Aether werden sie
i6 aufwärts,
dagegen leicht aufgenommen, bis etwa zum Heptacosan C 27 Hwelches aus seiner ätherischen Lösung durch Alkohol fast vollständigwieder ausgefällt wird. Die specifischen Gewichte der eben geschmolzenenKohlenwasserstoffe sind vom Undecan C U H 24 mit D_ 26 . 6 = 0'7745 biszum Pentatriacontan C 35 H 72 mit D 74 . 7 = 0"7816 nahezu gleich und nähernsich einem Grenzwerth von etwa 0'785.
Durch Reagentien werden diese mit Wasserstoff bis an die Grenzeder empirischen Möglichkeit gesättigten Kohlenwasserstoffe nur schwierigangegriffen; sie vereinigen sich nach allen bisherigen Erfahrungen nichtweiter mit Wasserstoff oder Halogenen und selbst der rauchenden Salpeter-säure und Schwefelsäure gegenüber erweisen sie sich als sehr beständig,weshalb auch der ursprünglich nur den höheren Gliedern der Reiheertheilte Namen „Paraffine" (von parum affinis) der ganzen homologenReihe beigelegt wurde.
In keiner anderen Körperclasse kommt die Lehre von der Vier-werthigkeit des Kohlenstoffatoms und der Verkettung der Kohlenstoffatomein einfacherer Form zur Geltung, als bei dem Methan und seinen Homo-logen. Für die drei ersten Molecularformeln hat man in Uebereinstimmungvon Theorie und Beobachtung nur je einen Repräsentanten:
CTL-CH,
CH,-CH„-CH 3
CH 4
Methan Aethan Propan
für das vierte Glied der Methanreihe gibt es dagegen zwei Isomere:
CH,CH 3Normales Butan Isobutan od. Trimethylmethan
während das fünfte Glied der Reihe in drei Formen denkbar ist:
CH 3 -^ TT .^ TT „ TT CH,-,yCH,
CH 3 -CH 2 -CH 2 -CH 3 ^ 3 ;CH-CH 3
°.CH 3
CH 3 -CH 3 -CH 2 -CH 2 -CH 3 ^ CH-CH 2 -CH 3
Normales Pentan Dimethyläthylmethan Tetramethylmethan.
Diese drei theoretisch vorgesehenen Kohlenwasserstoffe C 5 H l2 sindthatsächlich bekannt; die Hexane C Ö H 14 sind ebenso in fünf Modificationendenkbar und dargestellt, von den neun Heptanen C 7 H Ifi , die eine ver-schiedene Structurformel besitzen, kennt man dagegen erst fünf, von den
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