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Organische Chemie
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Stellung des Kohlenstoffs im periodischen System.

55

Gruppen:

I.

II.

III.

IV.

V.

VI.

VII.

Höchste salzbildendeOxyde:

M 2 0

MO

M 2 O s

MO,

M 2 O s

M0 3

M 2 0,

Wasserstoff- oderChlorverbindungen:

MCI

MC1 2

MC1 3

MH 4

MH 3

MH,

MH

Li

Be

B

C

N

0

Fl

AtomgewichtSpec. Gew.

70.59

9.11.64

112.63

123.6

m

(f)

m

= Atomvolum

11.9

5.6

4.1

3.3

ft)

(S)

(13)

Na

Mg

AI

Si

p

s

Cl

AtomgewichtSpec. Gew.

230-97

24.21.75

272.67

282.49

312.34

32

2^07

35.41.38

= Atomvolum

23.7

13.8

1

10.1

11.2

13.2

15.5

25.6

Bereits aus dieser Tabelle (und noch weit deutlicher durch einenUeberblick über das vollständige System) sieht man, wie dem Kohlenstoffeine ganz eigenthümlich bevorzugte, centrale Stellung inmitten derübrigen Elemente zukommt. Hieraus erklärt es sich bis zu einem ge-wissen Grade: 1. dass das Kohlenstoffatom, im Gegensatz zu manchenanderen Elementen, fast ausnahmslos dieselbe Valenz zeigt, d. h. dasssich seine Verbindungen aus der Annahme der constanten Vierwerthig-keit erklären lassen; 2- dass die Kohlenstoffatome zu einander einestärkere Anziehung besitzen, wie die Atome irgend eines anderen Ele-ments, weshalb sie sich auch, mehr wie alleAnzahl zu einem Molecül verbinden können.1. Wie die übrigen Eigenschaften der

übrigen Atome,

in grosser

auch die „Werthigkeit" oder

Elementaratome erscheint

Valenz" derselben ganz deutlich als eine

Function (in ganz bestimmter Abhängigkeit) des Atomgewichts, und zwarals eine periodische Function desselben. Die Tabelle zeigt, dass dieFähigkeit der Atome, Sauerstoff zu binden, ganz regelmässig von GruppeI bis Gruppe VII steigt; wenn man die hiernach entstehenden höchstensalzbildenden Oxyde mit den beständigen Oxydhydraten vergleicht,die sich aus ihnen gewinnen lassen, tritt eine weitere eigenartige Gesetz-mässigkeit zuTage. Man findet diese besonders deutlich in derzweitenPeriode:Na 2 0 MgO A1 2 0 3 Si0 2 P 2 0 5 S0 3 [C1 3 0 7 ]

NaOH Mg(0H) 2 Al(OH) 3 Si(0H) 4 PO(OH) 3 S0 2 (OH) 2 010 s (OH)Die Zahl der Hydroxylgruppen wächst für die Oxydhydrate, vonbeiden Seiten nach der Mitte zu, von 1 bis 4. Ganz entsprechend be-obachtet man für die Wasserstoff- und Chlorverbindungen:

1. Periode

2. Periode

— — BH 3LiCl BeCl 2 BC1 3

NaCl MgCl a AICI3

CH 4

CC1 4SiH 4SiCL

NH 3NC1 3PH 3PCI,

OH 2

0C1 2bH 2SCL

F1H

C1H

C1C1.