Stellung des Kohlenstoffs im periodischen System.
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Gruppen:
I.
II.
III.
IV.
V.
VI.
VII.
Höchste salzbildendeOxyde:
M 2 0
MO
M 2 O s
MO,
M 2 O s
M0 3
M 2 0,
Wasserstoff- oderChlorverbindungen:
MCI
MC1 2
MC1 3
MH 4
MH 3
MH,
MH
Li
Be
B
C
N
0
Fl
AtomgewichtSpec. Gew.
70.59
9.11.64
112.63
123.6
m
(f)
m
= Atomvolum
11.9
5.6
4.1
3.3
ft)
(S)
(13)
Na
Mg
AI
Si
p
s
Cl
AtomgewichtSpec. Gew.
230-97
24.21.75
272.67
282.49
312.34
32
2^07
35.41.38
= Atomvolum
23.7
13.8
1
10.1
11.2
13.2
15.5
25.6
Bereits aus dieser Tabelle (und noch weit deutlicher durch einenUeberblick über das vollständige System) sieht man, wie dem Kohlenstoffeine ganz eigenthümlich bevorzugte, centrale Stellung inmitten derübrigen Elemente zukommt. Hieraus erklärt es sich bis zu einem ge-wissen Grade: 1. dass das Kohlenstoffatom, im Gegensatz zu manchenanderen Elementen, fast ausnahmslos dieselbe Valenz zeigt, d. h. dasssich seine Verbindungen aus der Annahme der constanten Vierwerthig-keit erklären lassen; 2- dass die Kohlenstoffatome zu einander einestärkere Anziehung besitzen, wie die Atome irgend eines anderen Ele-ments, weshalb sie sich auch, mehr wie alleAnzahl zu einem Molecül verbinden können.1. Wie die übrigen Eigenschaften der
übrigen Atome,
in grosser
auch die „Werthigkeit" oder
Elementaratome erscheint
Valenz" derselben ganz deutlich als eine
Function (in ganz bestimmter Abhängigkeit) des Atomgewichts, und zwarals eine periodische Function desselben. Die Tabelle zeigt, dass dieFähigkeit der Atome, Sauerstoff zu binden, ganz regelmässig von GruppeI bis Gruppe VII steigt; wenn man die hiernach entstehenden höchstensalzbildenden Oxyde mit den beständigen Oxydhydraten vergleicht,die sich aus ihnen gewinnen lassen, tritt eine weitere eigenartige Gesetz-mässigkeit zuTage. Man findet diese besonders deutlich in derzweitenPeriode:Na 2 0 MgO A1 2 0 3 Si0 2 P 2 0 5 S0 3 [C1 3 0 7 ]
NaOH Mg(0H) 2 Al(OH) 3 Si(0H) 4 PO(OH) 3 S0 2 (OH) 2 010 s (OH)Die Zahl der Hydroxylgruppen wächst für die Oxydhydrate, vonbeiden Seiten nach der Mitte zu, von 1 bis 4. Ganz entsprechend be-obachtet man für die Wasserstoff- und Chlorverbindungen:
1. Periode
2. Periode
— — BH 3LiCl BeCl 2 BC1 3
NaCl MgCl a AICI3
CH 4
CC1 4SiH 4SiCL
NH 3NC1 3PH 3PCI,
OH 2
0C1 2bH 2SCL
F1H
C1H
C1C1.