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2 (1894) Botanik, Pharmakognosie, spezielle Pharmazie
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Die Zelle

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ogen.

Z vi-rlasä Ge- dese dern siePfeil-

durchsichtigen, oft buntgefärbtendensten Stoffe entweder autgelöstoder suspendiert sind, wie 01-tropfen, oder in fester Gestaltdarin vorkommen, wie Krystalle(Fig. 66).

Die wichtigsten Stoffe desZellinhaltes sind: Stärkemehl,Amylum, die in den Pflanzen-körpern am meisten verbreiteteSubstanz. Bei der Mehrzahl derPflanzen ist es jedoch nicht stetsvorhanden, sondern es ist einReservestoff, der aufbewahrtwird für eine Zeit, wo die Pflanzeihn nötig hat. Deshalb finden wir'las Stärkemehl zur Herbstzeit inden Stämmen der Bäume, in denSamen, Knollen, Rhizomen, imFrühjahr nicht. Es findet sich stetsgeformt in einfachen oder zusam-mengesetzten Körnchen. Formund Gröfse diese]' Körnchen sindaufserordentlich charakteristisch,ist die transitorische Stärke,

Flüssigkeit, in welcher die verschie-sind, wie Zucker, Salze, Farbstoffe,

Fig. 66.

und

Krystalle .vun oxalsaurem Kalk in den Blattstielen

von liogonia.

k einzelne Krystalle. dr Druso.

(Vcrgr. 200 Mal.)

für die meisten Samen Rhizome u. s. w.Von der Reservestärke zu unterscheidendie vorübergehend da und dort auftritt

charakteristische kleine, runde Körper bildet.

sich bekanntlich mit wasserhaltiger Jodlösung blauviolett

Starke färbtBd. 1 S. 453).

Inulin. Es hat eine beschränkte Verbreitung, besonders findet esS1 ch in den Wurzeln der Compositen, wo es das Amylum zu ersetzenscheint, z. B. bei Inula Helenium, Cichorium, Taraxacum.

Protein oder Aleuronkörnor in den Zellen vieler fettreichenSamen, z. B. Ricinus; sie bestehen aus Eiweifsstoffen und können imInnern Eiweifskrystalloide (krystallähnüche Körper) enthalten, ferner G-lo-boide, bestehend aus der Verbindung einer gepaarten Phosphorsäure mitCalcium und Magnesium, selten auch Oxalatkrystalle.

Gummi, Dextrin kommen stets in Lösung vor.

Pflanzenschleim.

Rohrzucker, Traubenzucker, Fruchtzucker (s. Bd. 1 S. 457).

Fette Öle finden sich, in den meisten Samen zusammen mit Alouron,reiner z. B. im Perikarpium der Olive.

Ätherische Öle. Sie kommen meist in bestimmten Organen, denOldrüsen, z. B. (\vr Labiaten vor, ferner in besondern Behältern im Innernder Gewebe, z. B. bei den Umbefliferen, auch suspendiert im Zellsaft,wie in den Blumenblättern.

Harz, Wachs, Kautschuk. Gerbstoffe, Bitterstoffe.

Alka leide. Sic haben eine grofse Verbreitung in der Pflanzenwelt"nd finden sich zuweilen im' Inhalt besonderer Organe, der Milchsaft-gefäfse, z. B. Morphin in den Milchsaftröhren des Mohns.

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