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Zellkern.
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Die Zelle.
den Zelle in steter Bewegung befindet (Fig. 62) und das Wesentliche derZelle ausmacht. Alle andern Teile der Zelle können fehlen, wenigstensp i( , g 2 eme Zeit lang, ohne dafs ihr der Charakter der Zelle ver-
loren geht, nur das Protoplasma nicht. Es wird durcheine zarte Haut, welche sich unter dem Einflüsse vonchemischen Reagentien als eine Membran darstellt, nachaufson hin abgegrenzt, während diese Hautschicht selbstnach innen zu in die eigentliche (körnige) Protoplasma-masse übergeht. Im Innern scheidet das Protoplasmaeinen Teil seines Wassers aus und bildet die sogen.Vakuolen (Fig. 63); voreinigen sich diese durch Zu-
sammenfliefsen,
so
bilden sie den Zellsaft und das
Haarzelle von Chlelidon,
majus.k Zellkern, m Zellhaut,
p Protoplasma.(Vergrößerung 460 Mal.)
IV. G3.
Protoplasma bleibt als wasserarmes, schlauchartiges Ge-bilde längs der Zellwand liegen. Die Bewegung desProtoplasmas ist eine zweifache: Rotation, wenn sie derinneren Zellwand entlang geht, Zirkulation, wenn siequer durch die Zolle sich hinzieht (s. Fig. 62 die Pfeil-richtuugen).
§ 16. Der Zellkern. Der Zellkern oder Nucleusfindet sich als ein rundliches, linsenförmiges Körperchenin den meisten lebenden Zellen. Er ist meist körnigund enthält ein oder mehrere etwas dichtere Körperchen,die Kernkörporchen (Nucleoli) (Fig. 64). Ausserdembesitzt er eine dem Protoplasma ähnliche Grundmasse,das Kernplasma, welches von feinen Fäden oder Strän-gen durchzogen wird; diese enthalten einen besonderenStoff, das Nukloin.
Fig. 64.
Fruchtfleischzellen
von Syrnphoricarpus racomosa.
h Zellhaut, p Protoplasma,
k Zellkorn, s Vakuolen.
(Vergr. 300 Mal.)
Zello aus der Wurzel von.11 imanthoglossum hircinum.
a Zellwand, b das durchWeingoistzusatz zusammen-gezogene Protoplasma, c Zell-koni mit Kernkörporchen.
Zolle aus dorn Sporanginm
oines Farn.
p Protoplasma, k dor grofse
in Teilung- begrihone Zollkorn.
Der Zellkern bildet sich durch Teilung, indem die Stränge sichin der Teilungsobono ansammeln und dann nach den Polen (Fig. 65) aund b auseinanderweichen. In der Richtung m erfolgt die Teilung.
Die meisten Pflanzenzellen enthalten nur einen Korn.
zeiisaft. § 17. Zellsaft. Der Zellinhalt der lebenden Zolle ist tropfbar
flüssig und besteht aus sogenanntem Zeiisaft, einer sehr wässerigen,
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