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2 (1874) Lebensbeschreibung der Förderer derselben
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Salpeter- und 1788 eine Sodafabrik. Er bearbeitete den chemi-schen Theil der Encyclopaedie methodique. Die Jurisprudenz gaber jedoch auf, nachdem er 1776 zum beständigen Secretair derAcademie in Dijon ernannt war. "War er früher ein eifriger Ver-ehrer des Phlogistons, so war er nach der Gründung der anti-phlog. Theorie einer der ersten, die zu ihr übertraten. 1791 gingG. d. M. als Mitglied der Nationalversammlung nach Paris undstimmte 1793 mit für. des Königs Tod. 1794 ging er mit demHeere nach Belgien und beschäftigte sich viel mit der Aeronautikbehufs der Anwendung im Kriege, zu Ende des Jahres kam ernach Paris zurück und nahm daselbst die Professur der Chemiean, 1795 wurde er in den Math der 500 gewählt, 1799 sehen wirihn als Generaladministrator der Münze, 18G0 als Director derpolytechn. Schule, 1811 erhielt er von Napoleon I. den Barons-titel von da lebte er bis zu seinem Tode als Privatmann.

G. d. M. führte viele Mineralanalysen aus, sowie Untersuchun-gen über Stabeisen und Stahl, Glas, Farben und Mörtel. Ausge-zeichnet waren seine Arbeiten über die Säuren und die Affini-täten; sein Hauptverdienst aber bestand in eleu Abhandlungenüber die dem antiphlog. Systeme anzupassende Nomenclatur, dieer mit Lavoisier begründete, die Benennungen Hypo- und Hyper-oxyd, Proto- Bi- und Tritoxyd stammen von G. de M. Er warVerfasser vieler Schriften und übersetzte Bergmanns Opuscula indas Französische.

Thomas Foioler , geb. 1736, gest. 1801, war erst Pharma-ceut, studirte dann Medicin und practicirte als Arzt zu York.Von ihm stammt die Solut. arsenicalis FowlerL

Joseph Jacob Plenk, geb. 1738, gest. 1807, Professor derMedicin und Chemie, erst in Pest, dann in Wien, schrieb Pharmaciachirurgica, Anfangsgründe der Pharmaco - Kabigraphologia, An-fangsgründe der pharmaceutischen Chemie, sowie einige bota-nische Abhandlungen.

Carl Friedr. Wenzel, geb. 1740 in Dresden, gest. 1793. Vonseinem Vater zum Buchbinder gegeben, entwich er heimlich, er-lernte in Amsterdam Pharmacie und Chirurgie, ging sodann alsScbiffschiruig nach Grönland, von wo er 1766 nach Sachsen zu-rückkehrte, um in Leipzig Chemie und Metallurgie zu studiren.1780 wurde er in den Freiberger Bergwerken als Director ange-stellt.

W. hat grosse Verdienste um die Feststellung der quantita-tiven Verhältnisse, in denen sich .die Körper unter einanderverbinden, seine Untersuchungen müssen als Grundstein der Stö-chiometrie angesehen werden. Sein Werk: Einleitung in diehöhere Chemie 1773 enthält noch alchemistische Ansichten, wo-gegen die Lehre von der Verwandtschaft der Körper 1777 aufThatsaehen gegründete Versuche m Deutscher Sprache enthält;ausserdem schrieb er noch über Metalle und Flussspath.

Jacob Andr. Weber, Dr. med., geb. 1741, gest. 1792, Arztin Tübingen, dann Vorsteher inner Berlinerblaufabrik bei Coburg,