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1 (1891)
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§ 2. Die Wurzeldrogen.

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r) Tubera Jalapae.

Jalapenwurzel.

Litteratur.

Verbreitung und Kultur: Thomas, Histoire naturelle de quelque plantes me-<licinales du Mexique. Joum. de Pharm. V, 1867, p. 201. — Hanbury, SciencePapers, London, 1870, p. 344. — Schiede, Liunaea 1830, III., S. 473; Pharm. Joum.1867, 8, p. 052. — Warden, Pharm. Journ. Transact. 1887, Aug. 13, p. 129. —0. Mohr, Medizinisch und technisch wichtige Produkte des Pflanzenreichs auf derWeltausstellung zu New-Orleans, Pharmazeutische Rundschau, New-York, p. 57. —Hooker, Report of the progresse and condition of the Royal Gardens Kew duringthe year 1882, London 1884. Pharmaz. Zeitung 1884, S. 508. — Archiv der Pharmacic1809, S. 140. Ph. Journ. Tr. 1880-87, p. 009. — Warburg, Bot. Ztg. 1886, S. 813.Ph. Journ. Tr. 1888-89, p. 468.

Botanik: Schmitz, Sitzungsber. der naturf. Gesellschaft zu Halle 1874 unddaraus Botan. Zeitung 1875, S. 077. — A. de Candolle, Justs Botanischer Jahres-bericht 1882, I., 484 (eine unrichtige Angabe über die Morphologie der Knolle). —Zacharias, Botan. Zeitung 1879, No. 39, S. 625 (Sekretbehälter der Convolvulaceen).

Chemie: Buchner und Herberger, Repert. Pharm. 37, 203. — W. Mayer,Ann. Chem. Pharm. 83, 121; 92, 125. — Sandrock, Archiv der Pharmacie (2) 64,100, — Kayser, Ann. Chem. Pharm. 51, 81. — Stevenson, Pharm. Journ. Transact.(8) 10, 644. — Köhler und Zwicke, N. Jahrb. Pharm. 32, 1. — Turner andSquibb, Pharm. Journ. and Transact., III. Ser., No. 938, p. 1007. — Kremel, Be-kurts' Jahresb. 1888, S. 49. — Maisch, Jalap Resin and Jalapin, Ph. Journ. Transact.1880-87, S. 105.

Verwechselung und Verfälschung: Herlant, Pharmazeutische Zeitung 1886,No. 49, S. 270.

Stammpflanze: Ipomoea Purga Hayne, Convolvulaceae.

Verbreitung: Die Heimat der Winde ist der östliche Abhang dermexikanischen Gebirge, etwa in der Nähe der Städte Tehuacan, Cordoba,Orizaba und Huatusco. Sie findet sich wild in einer Höhe von etwa1500 bis 2500 m.

Kultur und Einsammlung: Die gröfste Menge der Jalapenwurzelwird wohl von den Indianern in den angegebenen Gegenden, wälirend desganzen Jahres, hauptsächlich aber im Mai, von wild wachsenden Pflanzengesammelt; doch wird in Mexiko und Indien auch Jalape kultiviert.Die Pflanz« ist nicht empfindlich. Im Straisburger Botanischen Gartenwurde sie in einem niedrigen Kalthause, nahe am Fenster, in alte Mist-beeterde, welche mit etwas Heideerde und stark mit Sand vermischtwar, ausgepflanzt. Die Erdschicht war 15 cm hoch. Während desSommers wurde der Pflanze durch Entfernung einiger FensterscheibenGelegenheit gegeben, an im Freien ausgespanntem Bindfaden winden zukönnen. Im Spätherbst wurden die Bindfäden mit den Stengeln ins Ge-wächshaus zurückgezogen. So blühte die Pflanze bis zum November underzeugte zahlreiche Knollen au ihren Ausläufern.

Es ist dabei zu bemerken, dai's man am besten die Knollen imOktober aus der Erde nimmt oder sie in der Erde trocken aufbewahrt;im März werden sie dann wieder ausgepflanzt. Der Oktober würde über-