Sandaraca. Sandarakharz.
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gestellt wird, enthält die charakteristischen Gewebshestandtheile derPapiUonaceensamenschale und dickwandige Endospennzellen mit eiweiss-
artigem Inhalt, aber ohne Amylum. Abb. der Samenschale nach Witt-aack bei König 1. c. IL S. 612.
Verwendung: A r or 15 Jahren schätzte von Bibra die G-esammt-
ßienge des in den Welthandel gebrachten Kaffees auf V/ 2 MillionenCentner und seitdem hat der Verbrauch des Kaffees als Genussmittelüberall bedeutend zugenommen. Therapeutisch wird er hauptsächlichals Erregungsmittel gebraucht und namentlich bei narcotischen Ver-giftungen oft mit glänzendem Erfolge angewendet. Das Coffein für sichist ein beliebtes Mittel bei Migräne und wird in neuerer Zeit als Diu-r eticum und die Herzthätigkeit nach Art der Fol. Digitalis beeinflussen-des Medicameut von verschiedenen Seiten dringend empfohlen.
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h. Pflanzenstoffe.
1. Pflanzenstoffe aus der Abtheilung der Gymnospermen.
Sandaraca.
Sandarakharz.
Während in vorchristlicher Zeit CaMitris quadrwalvis Ventenat,Bs chr. Lrs. B. 99; Abb. ebend. 98; N.v.E. T. 85; DesfontainesFl - atl. II. 252, ein meist 5—6 m, höchstens bis 12 m hoher Baumd es nördlichen Afrikas aus der Familie der Coniferae-CupfessineaeWegen seines wohlriechenden Holzes hochgeschätzt war. erwähnt erst^ioscorides um 50 nach Christi das Sandarakharz. Im Mittel-er, wo dasselbe hauptsächlich zur Herstellung von Pirniss verwerthet*urde, bürgerte es sich in Apotheken ein und fand auch ärztliche Ver-wendung. Die R. Ph. hat das Harz nicht wieder aufgenommen.
Gewinnung und Aussehen: Aus Einschnitten, welche am Stammed es lebenden Baumes bis in die Harzgänge der Innenrinde angelegtVerden, dringt das Harz gemischt mit nur wenig ätherischem Oele her-v °r und erhärtet sehr rasch. Die Handelswaare stellt bis 0,5 cm dicke,kugelige oder birnformige Tropfen oder cylindrische Stücke von gleichem
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