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Briefe an Lina
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137
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Giebeirzehirter Brief. i?7

ftjns nützliche Vollkommenheit erreicht hat. Denke,meine Lina ! was eine lange Reihe van Aufmerk-samkeit dazu gehörte, bis man sicher sagen konnte,wie lange die Wald und Obsibäumc ruhig undgegen verletzende Angriffe beschützt stehen müssen,bis die eine nährendes Obst, und die andere grosseStämme zum Haus ° und Schiffbau, zur Fcurui'g,zu Wagner. Schreiner - und Dreherarbeit liefernkonnten. — Die, welche die erste Spargeln abschnir-ten, und so schmackhaft fanden, dachten wohl nicht,dasi sie, wenn sie gleich ein Stück Land nah an ihrerWohnung damit besetzten, dennoch drey und vierJahre warten müßten,bis sie wieder solche sammelnkönnten. Man weiß, daß Metalle und Steine auchZeit zu reifen und zu wachsen brauchen. Wieschätzbar, meine Li»a! isi die Stunde, in welchereine gute den Schöpfer und feine Menschen liebendeSeele an dies denkt, was er uns gab, und au dentaustndfachen Gebrauch, den die mehrere odermindere Fähigkeiten unsers Verstandes, die mehrereoder mindere Bedürfnisse davon machen lehren.Mich freut ungemein, meine Liebe! daß du vondir selbst so achlfam wärest, die Knospen der kleinenBäumchen in dem Garten deines Bruders feitdem Februar zu beobachten: Sage es aber nie.mand, als einem für die Natur und wahrer Em-I 5 psin.