lro Briefe an Lina»
blick/ in welchem ich meine dir so gefällige Schreib-art fände, für sehr glücklich. Den» beh Oem Lch.ren wird inan nur durch den gefälligen Vonragnützlich. Merke cs dir, beste Lina! und lehre diekleine Lorclw» und Sophie alles freundlich undliebreich, wie du es bey mir für dich liebst.
Ich solle, sagst du, doch von de» Gebäudenfortfahrcn, indem du viel Vergnügen dabey ahn«best, nachdem es dich letzten Sonntag so sehrfreute, als dein Bruder dich in seinem Haus her-umführte, dir den Ban der Gewölber im Keller,und die Ursache erklärte, warum die Steine in denrunden Vogen so viele Jahrhunderte fest zusammenhielten, und daß die Häuser durch die Keller gesun-der und trockncr werden. Er hat dir zugleich diegrosse Hauvt. und die leichte Schiedmauren gewic-sen, wie die erste unten am breitesten scyn müsse,und dann allmählig abnehmcn, die zweyte aber ineinem mitOrdnung geführten Gebäude meistens aufeinander passen, und sich tragen sollen. Der Geisteines guten Baumeisters dünkt dich sehr verdienst-voll zu feyn, wenn er alle Gebäude nach dem, wozusie bestimmt werden, aufzuführen, einzurichtcn, undzu verzieren weiß. -- Aber du wundertest dich einwenig, baß ich die Hütte des Graßmähers der
Spey.