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Abbildung des wahren, lebendigen und thätigen Glaubens der Alten Evangelischen Christen : wie solcher in Martin Statii &c: Schatz-Kammer der Gläubigen enthalten ist ; Nebst einer Erbaulichen Nachricht von Zwey Personen, Welche zur Evangelischen Religion übergangen und sich zu diesen allerheiligsten Glauben öffentlich bekannt haben
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het, daß einer das Pferd suchet, auf welchem erreitet? Nicht wissen daß man seelig ist, und wie 7^7,man die vornehmsten Stücke der Seeligkeit em- '^77pfahet, ist die Unseligkeit, und das Heyl GOt- .les nicht haben. Denn wie kan doch ein solcher 'Mensch, Trost, Friede und Freude in seinem Ge- . . ,wissen haben, ob er gleich täglich viel von dem ^Blut und Wunden JCfu höret, und auch davon ^redet? Wie kan er demHeylanddancken und von 7!l!-Hertzen lieben? wenn einer die gefchenckte See- ^ ^ligkeit nicht erkennet, und im Glauben annimmt,dem ist sie auch nicht geschenckt. - U-

56 . Seelig werden heist: Vergebung der Sün-den haben, neue Gerechtigkeit, GOttes Gnadeund den Heiligen Geist empfangen. Diß allesgeschicht in diesem Leben, und in der Tauffe.

Denn hie alle Sünden vergeben werden, hier er- >M>,langen wir des HZrrn Christi Gerechtigkeit, Kind, 7-7^'schafft und Gnade, hier wird der Heilige Geist ü- ,7 ^der uns reichlich ausgegossen , wie St. Paulus, 777/Tik.z.bezeuget; werdieseZeitversäumtundsichzu 7.7'7GOkt nicht kehrt, der schrey Weh über sich, wenn 75 . -er zur Hollen fährt. 7 ^-7

57 . Daß aber St.Paulus, Rom. 8 .spricht: 5?-,-Wir sind seelig in der Hoffnung, das soll man '5^verstehen, äe reäemtioiiL Lorporis. Wie er sich ' 7 'selber erkläret,das ist von der Entfreyung des Lei-

des, welcher noch dem Creußund vieler Wie-derwartigkeit hier unterworffen, und von derKlarheit, Freude und Herrlichkeit unterbrochen ist, ^ ch 7^

weil ^ "