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Von dem Troff der Kinder
GOtteS / wider das Lreutz ms-gemeia.
v94-^L^,'l das Creutz mancherley, und derTrost eine Artzeney dawider ist, mußdavon insonderheit und insgemein geredet werben.Der allerhöchste Trost, den wir arme Menschenin unsern vielfältigen Trübsalen allhier auf Erdenhaben, ist daß wir einen versöhnten und gnädigenGOtt und Vater im Himmel haben. Denn obwir wol von Natur arme Sünder, und deswegenKinder des Zorns sind, so zürnet doch GOtt nichtmit uns, wie er billig könnte, sondern er ist uns gnä«diq um keines lieben Sohnes willen. Sein aller-liebster Sohn Christus ZElus, der Glantz seinerHerrlichkeit, ist für uns ein Mensch worden, undhat sein heiliges Blut am Creutze vergosten, damithat er unsere Sünde aebüffet, und den Zorn deSVaters gestillet. D«ß bezeuget St. Paulus miteinem herrlichen Spruch zum Rom. am s. WirPlnd mit GOtt versöhnet,durch denTod seines Soh-nes. und s Cor. 5 . GOtt war in Christo, und ver-söhnte die Welt mit ihm selber, und rechnet ihnen ih-re Sünde nicht zu. '
«9s. Darum führe» wir den unvergleichlich
schönen