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_Von scheinheiligen Sonderlingen.
^ /- 5.
Das ist eine GOtt wolgefällige Absonderungder Kinder GOttes, wenn sie keine Gemeinschafthaben mit den unfruchtbahren Werken der Fin-sternisse Eph.V.u. und sich vor der bösen Weltunbefleckt behalten: Christus und Belial stimmennimmer überein: Licht und Finsterniß sind einan.der zuwider. Daher müssen wahre Christen keinesolche Gemeinschaft mit den Kindern der Finster-niß haben, dadurch sie sich fremder Sünden theil--haftig machen. Wer dieses in Acht nimmt, derhat keine Ursache die bürgerliche Gemeinschaft mitandern zu fliehen, ob sie gleich böse sind. Man mä-ste aus der Welt gehen, wenn man dem Bösengänzlich entfliehen wolte. Man muß aber auchnicht am ftemden Joch mit den Ungläubigen ziehen,2Corinth.VI.14. sondern sich von der KirchlichenGemeinschaft absondern, welche keinen rechten Ge-brauch des göttlichen Worts und der Gnadenmit-tel hat. Wo man aber in der Gemeine lebet, wel-che diese Kennzeichen der wahren Kirche hat, so kanman darin bleiben, ob gleich viele darin zu finden,welche ihren Glauben mit dem Wandel schänden.Man sondre sich ab von den bösen Gesellschaften,welche sich mit losen Stricken zusammen koppelnBöses zu thun: Und sey nicht in dem Rath derGottlosen. Man sondre sich auch von sich selbervon dem inwohnenden Bösen ab, und lasse sich durchdie wahre Busse immer mehr und mehr reinigen., _ Man
muß bey Lesung dieser Schriften, Pauli Regel derKlugheit vor Augen haben,auö iThess V.21. Prüfetalles, und das Gute behaltet.