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Vom gottlosen Bibellefen. izf
mand mir Recht daran zweifeln kan, daß darinnicht der Wille des lebendigen GOttes enthalten.Dieses geschriebene Wort ist ein herrliches Mittel,wodurch er die verdorbenen Menschen heiligen undzum ewigen Leben führen wil. Wer seine Wol-farth suchet, der wird deswegen auch den Befehldes Erlösers erfüllen : Suchet in der Schrift,denn ihr meinet, ihr habet das ewige Leben darin-nen. Ioh. V.gy. Diese Sammlung göttlicher Bü-cher kan auch als ein Brief Gottes an die Men-schen angesehen werden, darin er seine Befehle,den Menschen, als seinen Unterthanen kund macht,die sie zu beobachten haben. Deswegen ist es einePflicht, dieses heilige Buch zu lesen, und sich dessenInhalt bekannt zu machen. Wer das thut, derzeiget dadurch seine Verbindlichkeit, welche er sei-nem Schöpfer schuldig. Wer die Gesetze vor hei-lig halt, der ehret dadurch den Gesetzgeber, der siekund gemacht. Es ist daher zu bejammern , daßdieses heilige Buch, welches viel köstlicher den Goldund Silber, so gering geschähet, und so wenig ge-lesen wird. Es ist eine Beleidigung der geheilig-ten Majestät, wenn ein Unterthan die Befehle sei-nes Regenten ungelesen liegen lässet, da sie ihm,
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^ manns überzeugender Vortrag von GE>tkund der Scbrifr und des gelehtten Hochfürstl. Ba-
__^ denDurlachis.Hofpredjgers Johann FnednchStcins:
. - v Vernünftige historische und theologische Be«.'ä -- erachrungen über die VOarheit, Alrerrhnm
^ ^ und Göttlichkeit der Schriften Alten und
' Neuen Testaments 1742 in 4. Da im siebende»
r. Theil die Göttlichkeit bündig gezeiget wird.