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Johann Just Ebelings Past. zu St. Paul in Hildesheim Sünden Der Menschen, Die unter Dem Schein des Gottesdienstes begangen werden : In Ansehen Derer Tugenden und Pflichten die unmittelbahr auf Gott gehen
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134
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»Z4 Das siebende Capites

§. z. Es wird gesündlget durch Unterlassung des Lesens.

§. 4. Aber auch durch das Lesen selbst, als erstlich vo»den blossen Gewohnheitslcsern.

§. 5. Zweitens von denen, welche sie nur aus Endli-chem Fürwitz lesen.

§. 6. Drittens von solchen, welche sie aus Spott lesen,und darin Stützen ihrer irrigen Meinungen und De.ckel ihrer Sünden suchen.

K. 7. Viertens von denen, welche nach ihren Träumenund vorgefassten Meinungen den Sinn des Geisterdrehen.

§. 8- Fünftens von denen , welche das Gelesene übelanwenden, und die Bibel lesen , damit sie darausScherzworte sammlen oder sinnreiche Redensarten.

§. 9.. Sechstens von solchen, die die Bibel als em Ora-kel aufschiagen und als ein Warsagerbuch gebrauchen.

Z. 10. Kurze Anweisung zum Gottgefälligen Bibellesen.

§. i.

Allerhöchste har durch einige von seinem^86 Geist erleuchtete Männer, seinen Willenaufschreiben lassen, damit er desto besser könne er-kannt und geehret werden. Diese Bücher, welchevon ihm eingegeben, sind in ein Buch zusammenge-ammlet, und haben so viele Siegel und Be-tveisthümer ihres göttlichen Ursprungs, s) daß nie-mand

s) Davon hat der sel. Herr Fabricius, der eine ZierdeHamburgs gewesen, im 26ten Capitel seines Oeleä:srZum. Kc spllsb. lcript pro V. 6. die ^utoresangeführt, welchen jonderlich beyzufügsn des vorkresli'chen GöttiNgifchen Weltweisenö Herrn S. C.

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