geſund mēſch tranck nemen/ das ſol er an dē herbſt od̓an dē glenczen tuͦn/ dan ſo iſt die zeit wed̓ zuͦ haiß nochzuͦ kalt. Iſt aber der mēſch ſiech vn̄ iſt in de winter/ ſoſoll man im zuͦmorgens fruͤ tranck geben/ dan̄ ſo mager ſich baß huͤten den tag dan̄ die nacht. Iſt es aber indē ſumer/ ſo ſoll man im zuͦ aubēt tranck gebē dz im diehicz des tags nit ſchadē. Vn̄ wan̄ der mēſch genomenhat ſo ſoll er weder eſſen noch tricken biß dz die ruͦr gelige/ alſo dz er nit mer zuͦ ſtuͦl gang Geet er aber vor d̓arczneÿ zuͦ ſtuͦl ſo ſoll man im deſter mer geben/ od̓ gibim ein ſtarcken trunck haiſſes waſſers/ das waicht imden magen vn̄ das geader/ darnach ſol er ſich vaſt huͦten vor vil trincken vn̄ eſſen/ beſund̓ czwen oder dreÿtag/ als ob er zuͦ ader gelaſſen het Iſt es in dē ſumer ſoſoll er ſich huͤten vor hicz vn̄ ſoll in ſeinē gemach beleiben vn̄ das mit laub od̓ mit roſen ſtraͤen/ auch mit kaltem waſſer ein wenig begieſſen. Iſt es aber in dē winter ſo ſoll er ſich vor kelten huͤtē vn̄ mag darnach an dēand̓n od̓ drittē tag wol badē od̓ laſſen ob er kraft hat.¶ Von ſchewhung der arczneÿ.¶ Es ſeind auch etlich lewt die erczneÿ vaſt ſchewhentvn̄ nit nemen getürren ob ſÿ der notturfftig waͤren/ denſoll man ſÿ heimlichen geben in kaͤß pruͤ oder muͦß oderwarjnne es ſeÿ. Auch etlich v̓lieren die erczneÿ zuͦ handden ſoll man ein ſchniten brotes paͤen vn̄ ſallczen vndſoll ſÿ im für den mund heben/ man ſoll auch ſchÿmpffſe
Druckschrift
Regimen sanitatis, das ist von der Ordnung der Gesundheit
Entstehung
Einzelbild herunterladen
verfügbare Breiten