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4. Der ungarische Winter-Feldzug und octroyirte Verfassung, December 1848 bis März 1849 Th. 1 (1876) Der ungarische Winter-Feldzug und octroyirte Verfassung, December 1848 bis März 1849
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il»n beide Hände ein, Gelenk abgehackt, langsam verbluten sollte was emch in Gegen-wart seiner durch den entkommenen Husaren hcrbcigcholtcn Kameraden geschah s. Hack-ländcr Nicht-ill. Sold. Gcsch. I8S4 S. 1l8 f.

827) S. 384. Archiv III S. 638644!An die Bewohner der Hauptstadt vomArtillerie-Major Mack";Aufruf" Bangya's; ein Placat Mack's ohne Datum, endlicheinAnsrnf an die ungarische Armee" von Görgci gezeichnet:Meszäros der Kriegs-

Minister und Feldherr hat den Plünderer von Kascha» Schlik geschlagen, die Kanonendesselben genommen, und Ober-Ungarn wird in wenig Tagen wieder als Edelstein inder Krone Ungarns glänzen!" Görgei hat wohl diese Proklamation im Auge wenner I S. 14» erwähnt, dieselbe seinnbcfngtcrwcisc" mit seiner Namcnszeichnnng veröf-fentlicht worden.

328) S. 384. Schilderung eines Angcnzcngen in derPresse" Nr. 18 vom 21.Januar vgl. mit Archiv III S. 637. . . .Unsere Truppen waren bei dem fortwäh-renden Nückzngc niedergeschlagen und kamen unwillkürlich ans den Gedanken daß derFeind unüberwindlich sei. (In Ofen) fanden wir weder eine ungarische Armee nocheine National-Bcrsammlnng noch einen LandesvertheidignngS-Ausschnß; dagegen trafenwir ans allen Gesichtern und überall Furcht Niedergeschlagenheit Berzagtsein". Anseinem gleichzeitigen ungarischen .118. dessen Ncbcrsctznng ich der Gefälligkeit Herrn Di-rektor Rvmcr's verdanke.

32g) S. 386. Windischgrätz'schc Acten und IU5. Heller. In den W.'schen Actenfindet sich vom 6. Januar eine Bersüqnng laut welcher die neungefangenen" Husarennach Brnck a. d. L. abznscndcn seien.

330) S. 387. Nobili S. 8S88, Klapka I. S. 123 f. und Tagebuch a. d.H. O. des Banns p die Darstellung Görgei's I. S. 142 f. ist über diese Begebenheitsehr mangelhaft . . Zcisbcrg der am linken Flügel disponirte soll hier, um eine augen-blickliche Lücke ansznfüllen, eine Division Kavallerie habe» anfrciten lassen die furchtbarmitgenommen wurde; als man ihm darüber Vorstellungen machte, soll seine Antwort gewe-sen sein:Ei was, die Kavallerie mnß auch Löcher stopfen können, sie ist Kanonenfutterwie jede andere Truppe"; äI8. Heller. Ans dem Tagebuch erfahren wir einen Vorfallder sich beim ersten Armcc-Eorps in der Nacht vom 3. zum 4. ereignete. Das Hanpt-Qnarticr und die Truppe lag im tiefen Schlaf, letztere znm Theil wegen der übergroßenKälte fest verrammelt in Schelmen und Schlipsen, als von Gramout'S Vorposten beiTörök-Bälint Meldung kam man gewahre Bewegung von Truppen in unserer linke»Flanke, »>ld gleich daraus von der Dona» her berichtet wurde man höre deutlich vonder Insel Csepcl her Fahren von Kanonen. Die Nacht war klar und mondhell, dieDonau steinhart gefroren, was den Argwohn anfkommen ließ daß cs der Feind anseinen combinirten Neberfall abgesehen haben könnte. Bald war das Lager alarmirt,schnell war alles ans den Beinen, bewegt sich ans Tctenh heraus. Doch wo ist derFeind? Nirgends einer zu finden! Die anögesandten Kibitze kommen zurück: von dereinen Seite war cs das Wagengerassel der ans Pest Flüchtenden ans der SoroksärerStraße, von der andern ein Theil vom Corps Wrbna das während der Nacht Bnda-Ors besetzt hatte.Die Truppen rückten wieder ein, der Banns war zu gut gelauntnm all die Versäumnisse re. kricgsrcchtlich ernst zu nehme»; aber eine Warnung wirddie heutige Nacht hoffentlich doch bleiben. Es ist im Kriege so vieles nnglanblich, wirk-lich nnglaublich, und rcpctirt sich doch so oft!"

331) S. 387. Die Placatc Cöänyi's, drei an der Zahl, in Pnsztap's Thron-folge ic. S. 126 Anm. Auch Mack veröffentlichte eines (Archiv III S. 643), worincs hieß:Vor fünfzehn Tage» kann uns der Feind nicht angrcifen. Bnda-Pcst wird