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Austritt stuft nirgends etwas finden, nnd sicher hat die Hebnng der Kron-Jnsignien inalter Stille nud Heimlichkeit stattgefundcn; vollends die Anwesenheit „säinmtlichcr De-pntirtcn", von denen der weitaus größte Theil sich bereits ans die Beine gemacht batte,stempelt obige Erzählung znm Märchen,
322) S. 380, Klapka Nationalkricg I S, 121 ff,, Memoiren S, XXVIIl, Gör-gci I S, 137—111,
323) S, 381. Sammlung der Manifeste w, S, 31—38, (Pnsztay) Thron-folge nnd pragmatische Sanktion S. 128 f. Am». Die Proclamation gegen Lnkäcö da-tirtc vom 26. Deeembcr ans dem Hanpt-Llnarticr Nikolo (Szcnt-Miklüs) noch vorNaab. Ein vierter Erlasi, Raab den 30,, betraf eine innere Armcc-Angelcgcnbcit: dieCorpö-Commandantcn Jclacio Wrbna nnd Serbclloni hätten nämlich ihre Officiere,Generale inbegriffen, zu belehren „daß die politische Polemik überhaupt nicht in dasdem Soldaten zngewicsenc Feld gehöre"; Acnßernngcn von Officiere», namentlich hö-heren, seien nur zn oft geeignet, begierig anfgcgriffen, verschieden ansgetegt, das Werkder Pacificirnng z» stören; daher Officiere ani besten thnn werde» sich aller Erörte-rungen zn enthalten >c, (Wind, Acten),
321) S, 382. Im Hanpt-Oluartier zn Obcr-Gälla, 2 , Januar 1819, wurde einGcschworncr des Komorncr Evmitats Rudolph Knlman, neunzehn Jahre alt, nnd derNotar von Dadon (Dad'k) Johann Vvrösmarti, Pater von drei Kindern, standrechtlichmit Stimmen-Einbelligkcit znm Tode durch den Strang verurtsteilt; jener hatte am 31,Dccember auf einer Puszta unweit Kocs einen kaiserl. Evnrier angcbaltcn, dessen De-peschen erbrochen nnd an den Stnhlrichter abgegeben, der andere einen Haidnkcn ansKocs, der im Verdacht stand Soldaten der kaiserl, Truppen einen zurückgebliebenen In-surgenten angezeigt zn haben, als „Landesvcrräthcr" cingczogen, Windischgrätz begna-digte beide „in Berücksichtigung daß sie mehr als Verführte zn betrachten seien", »ndließ sie allsoglcich in Freiheit setzen, „in der Erwartung dieselben werden sich von derrevolntionairen Koffnthffchen Partei gänzlich lossagcn und bei ihren Landsleuten darauflnnznstrcben bereit sein die noch übrigen verblendeten Anhänger dieser Partei ans dierechte Bahn zurückznführen". In der W.'schen Korrespondenz findet sich vom 7. Januareine Andeutung Schwarzcnbcrg's: wohlgesinnte Ungarn die man in Olmüz einzelngnädig anfnchine, sprächen mit großem Bedauern von unklugen Gnadcn-Actcn anHanptwühlern; anch Baron Knliner habe ihn beschworen dem Marschall zn Gcmüthez» führen daß in dem Lande nnd unter den gegenwärtigen Umständen Milde nurschaden könne. „Ich bin gewiß kein Bluthund", fügt Fürst Fclir bei, „aber ich entle-dige mich eines bestimmten Auftrages". Hierauf antwortet Windischgrätz am >3.: „DieGnaden-Actc die ich an zwei Menschen übte habe ich gut bedacht. Für's erste waren esganz unbedeutende Leute »nd dann anch nicht hinlänglich gravirt. Ich werde gewiß, soschwer cs immer fallen muß, da wo es nicht vonnöthen keine Gnade cintrcten taffen, nnd kannnur das Gesammt-Ministerinm dringend ersuchen in Bekämpfung des revolntionairenPrincips und jener Menschen die dasselbe so heillos vertreten haben" — ohne ZweifelAnspielung ans den Fall Doblhoff — „nicht mehr Nachsicht eintreten z» lassen als ichcs meinerseits bisher gcthan habe".
32Z) S. 382, Schlesinger Ans Ungarn S. 89 f,
326) S, 382, lieber das grausame Schicksal nnd den rührenden Tod der bei die-sem Vormarsch einen blntjnngcn Cadeten von Banal-Hnsarcn traf, der mit drei Mannans einer Schleich-Patronillc plötzlich in eine Rotte wilder Honveds gerietst, von denenzwei Husaren niedcrgemacht — der dritte entkam verwundet ans seinem raschen Pferd —,der Cadet aber gefangen und an einen Baum gebunden wurde wo er sich, nachdem sic