315) S. 372. A. ». Vortrag des Fürsten Windischgrätz an Sc. Majestät Raab30. Deceinber 1848 (Wind. Acten). — An Waffen znr Ausrüstung des Frci-Corpsscheint cs nicht gefehlt zu haben da die Versprengten von Budamir deren genug zn-rückgelasfen. „Wenige Kanonenschuß", schrieb Obrist Pulszky am 11. Januar 1843ans Tokay an das Kriegs-Ministerium, „reichten hin nm dem größten Theil der nochungeübten Truppen, die nichts anderes sind als in Svldatcn-Klcider gesteckte Recrute»,panischen Schrecken einznjagcn und sic auseinander zu sprengen, so zwar daß sich von derInfanterie kam» ein Drittel sammelte und jetzt noch fortwährend Flüchtlinge größtcmheilsohne Waffen sich cinfindcn".
316) S. 373. Nobili S. 113—117, Kocicka S. 53—64 der Wohl übertrie-ben von „einer fünffachen Ilcbermacht" der Ungarn spricht; 10. Armee-Bulletin.
317) S. 375. „Schwarzgclb" Leitartikel im „Ungar" vom 23.; „Er hat sich zu-rückgezogen", Flugblatt vom 30-, „Der Weg znni sichern Siege" vom 31. Dceembcr;Archiv III. S. 564-567, 618—621, 634 - 637. Ob die beiden letzter» Aufsätze un-mittelbar aus Zcrffi's Feder hcrrühren wissen wir allerdings nicht; jedenfalls athinensic dessen feige und ohnmächtige Wnth.
318) S. 375. Pcstcr Ztg. Nr. 900 v. 9. Februar 1849. „Wo ist denn SobriJoszi", hieß es in einem: „Politischer Charivari" überschriebenen Artikel ans den letztenDccembcrtagen 1848 (Archiv III. S. 645 f.), „der berüchtigte Ränbcrhanptmann derden Reichen und Pfaffen das Geld abnahm und cs unter die Armen verthcilte? dernie nnschnldigeS Blnt vergoß, dem die Unschuld immer heilig, immer unverletzlich war?Jetzt könnte man ihn sehr gut verwenden, könnte ihn an den Habsburger Joszi alsAbgesandten schicken damit er diesem Unterricht erthcilc wie sich ein solider Ränbcr-hanptmann zu benehmen habe". . . Bescheidener war der Vorschlag den schon am 24.Deceinber in der „Opposition" ein Gefangener des Pcster Stadthauses gemacht hatte(ebenda S. 574—576) daß man die Gerichte ermächtige „leichte Verbrecher, überhauptsolche die für die Gesellschaft durchaus nicht schädlich sind, frciznlaffen sobald sie Sol-daten werden wollen. Ans diese Art hätte Ungarn binnen zwanzig bis dreißig Tageneine Armee von acht bis neunhundert der tüchtigsten muthigsten Männer"; man gebe,denselben Waffen „und sie werden Euch Feinde zweiten Ranges wie Simnnic, Schlikn. a. zu Waffen-Lieferanten, wie Kossnth sagt, ersten Ranges umschaffcn".
319) S. 377. Die Berichte über diese Sitzung lauten, nicht so sehr was den In-halt der verschiedenenAcnßernngen als was die Aufeinanderfolge von Rede und Gegen-rede betrifft, ziemlich verworren. Vgl. Klapka's Natioualkricg I S. 119 f. mit„Szenen »nd Bilder a. d. Ungar. Rcv. Kriege" I S. 16 — 19. Mar SchlesingerAns Ungarn S. 82 s. und Frey Kossnth II S. 214—218, die beiden letzten freilichsehr nnzuverläßliche Führer, verlegen gar die Verhandlung ans den 29. Deceinber.Janotyckh's Archiv und Tagebuch lassen uns im Stich, und eö will scheinen alssei über diese Sitzung in der beginnenden Verwirrung kein Protokoll ausgenommenworden oder das aufgcnommene in „Verstoß" geratheu
320) S. 378. „Die Sylvester-Nacht von 1848 zu 1849 und die Reise nach De-breczin"; Zur Geschichte d. nng. Freiheitskampfes II S. 38—41.
321) S. 380. Janotyckh Tagebuch III S. 324, 348'). In Chownitz Ge-schichte d. nng. Rcv. II S. 149 Anm. wird erzählt: „Als die Krone erhoben wurdewaren Tausende versammelt, die Dcpntirten ohne Ausnahme; alles zog den Hnt vordem ehrwürdigen Palladium Ungarns, nnr Madaräöz und die Seinigcn behielten denKopf bedeckt bis sie durch das Mnrrcu »nd den Unwille» den die Menge knndgab sichbequemen mußten gleichfalls ihr Haupt zn entblößen". - . Wir konnten über diesen