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4. Der ungarische Winter-Feldzug und octroyirte Verfassung, December 1848 bis März 1849 Th. 1 (1876) Der ungarische Winter-Feldzug und octroyirte Verfassung, December 1848 bis März 1849
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tion für die provif königl. Commissare" ausgestellten Grundsätzen wurde in den vomMilitär besetzten Gebieten sogleich vorgegangen, im Prcsbnrgcr Comitate die General-Congrcgatiou und der Verwaltnugs-Ausschuß (äkeAzei »Ilnnä» vnlasrtiiim,)') auf-gelöst, dem ersten Vicc-Gcspan ein Ausschuß von vom FML. Kempen eigens für die-sen Zweck bezeichneten Comitats-Persönlichkeitcn zur Hand gegeben w. , . Au Schlikerging der Auftrag das Vermögen sämnitlichcr Hochverrätber, namentlich des FranzPnlszky und Ladislaus Ujhäzp mit Beschlag zn belegen, solche Individuen dagegen, dienicht mit den Waffen in der Hand ergriffen worden, zn begnadigen.

296) S. 348. Windischgräh hatte deshalb an denLandsknecht" nach Mailandgeschrieben, der sich dann brieflich an seinen Vetter Felir mit der Bitte wandte diesenLeidenskclch von ihm abznnehmen da er sich einer solchen Aufgabe nicht gewachsen fühle.Aufrichtig gesagt glaube ich auch daß er Recht hat", schrieb Fürst Felir am 7. Ja-nuar 1849 an den Marschall.

297) S. 350. Tagebuch ans dem H. Q. d. Banns Szent-Miklüs 25. DecembersDer dritte Tag in Szent-Miklüs, drei Tage in Altenbnrg, zwei Tage in Straß-Somerein, vier in Hamburg, zusammen zwölf Tage versessen verschleudert verloren,nnd doch sind wir erst vierzehn Tage von Wien fort!" . . Das Corps-Quartier desBanns war in dem großen aber nnwirthbar leeren Schloß des Baron Tina nnterge-bracht wo am 24., als man sich eben an der Tafel befand, General Holtsche gemeldetwurde de» der Banns mit einem kaltemEtwas spät, Herr General" empfing;den-noch fühlte ich mich", schreibt unser Chronist,von einem eigenen Mitleid erfaßt, daich den altgcdicnten hochgestellten Soldaten sah, wie er niedergeschlagen nnd demüthighöflich abzog nnd am Ende der Tafel noch den Kibitzen eine Verbeugung machte",llebrigcns war Holtsche, der von der Pike ans ehrenvoll gedient hatte, bereits im Ok-tober ans den Reihen der ungarischen Armee geschieden s. unfern III. Bd. Am».");er wnrdc jetzt nach Wien gewiesen sich beim Kriegs-Ministerium zn melden.

298) S. 350. Pcster Ztg. Nr. 861, Archiv III. S. 561563.

299) S. 350. ImWinterfeldzng" S. 4851, 56 f. findet sich die Darstellung,Jelacio habe gegen die ihm zngekommencn Dispositionen ans eigene Fanst eine Umge-hung von Gvrgci's linker Flanke in's Auge gefaßt, was, wie Nobili meint, leichtüble Folgen haben konnte. Dagegen weiß Heller, der wahrhaftig nicht zn den Ber-thcidigern des Banns gehört, von einer solchen Eigenmächtigkeit desselben nichts.

300) S. 351. Eine interessante Episode schildert Pimodan S. 111 f. der, vomBanns ans Recognoscirnng gegen Sövenyhäz ansgcsandt, stimmt seinem Pferde unterdie Eisschollen der Rabniz zn gcrathen Gefahr lief.

301) S. 353. Pimodan S. 112-116 nnd Tagebuch aus dem H. Q. des Ba-nns vom 25. bis 28. Dccember. Wenn wir die Begebenheiten beim Corps des Bannsam ausführlichsten erzählen, so ist cs nicht bloö darum weil sie in dieser Periode desungarischen Feldzugs ohne Frage die interessantesten waren, sondern auch weil uns ge-rade über sie die eingehendsten Schilderungen zn Gebote stehen. Es war eben die Per-sönlichkeit des Mannes die bei Allen die in seiner Nähe wirkten die anregendsten Ein-drücke hinterlicß.

302) S. 354. Klapka Nationalkrieg I. S. 110 f.; Görgci I. S. 128 f.;Nobili S. 55 f. Kövess Geschichte des Regiments E. H. Stephan S. 8991.Einer ungarischen IU8. Auszeichnung entnehmen wir, daß es die Görgei'sche BrigadeSzcgedy nnd die Batterie des Majors Rüzicka war, mit der Wpß in der geschildertenWeise zn thnn bekam.

303) S. 354. Pimodan S. 117 spricht mit Nachdruck vonden im Süden der

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