Druckschrift 
4. Der ungarische Winter-Feldzug und octroyirte Verfassung, December 1848 bis März 1849 Th. 1 (1876) Der ungarische Winter-Feldzug und octroyirte Verfassung, December 1848 bis März 1849
Entstehung
Seite
124
Einzelbild herunterladen
 

ungern". Wic man Schlik in, andern Lager bcnrtheilte s. Therese Pnlszky II. S.230-232 . . . Etwas abweichend non den Angaben Strack's Die Generale d. öslcrr.Armee S. 267 ff. über Schlik'S Herkunft nnd Vorleben sind jene eines andern Schrift-stellers:Graf Schlik stammt ans einer armen sächsischen Familie, ging in seiner Ju-gend als Schnhmachergeselle nach Wien, arbeitete eine Zeit lang bei verschiedenen Mei-stern nnd »ahm endlich als Freiwilliger Dienste beim österreichischen Militär wo erauch bald Gelegenheit hatte sich in einigen Schlachten des österr.-französischcn KriegesanSznzcichnen. Znm Stabö-Officier, General avancirt, legte er auch zugleich seinen bür-gerlichen Namen ab, nnd der Titel eines Freiherr», später eines Grafen ließ ihn seineAbstammung vergessen" . . . Also zn lesen in dem großen GeschichtswerkeLudwigKossnth" :c. von Arthur Frey, zweiter Band, Seite einhundert sicbennndnennzig.

265s S. 314. Wir haben uns hier zumeist an Kocicka (Theilnehmcr undAngcnzengc)Winter-Campagne des Schlik'schen Armcccorps" ic. S. 12 f. 16 f. lg sigehalten; S. 28 inalt er ans seiner Erinnerung ein recht lebendiges Bild der Scenebei Drinov am Morgen des 11. nnd ruft znm Schlüße ans:Welch ein dankbarerGegenstand für einen geübten Pinsel!" . . . Iran;-! Ilis,. Politik,uv cle In rövolntio»<Iv Ilonbiie II. S. 17» berechnet Pnlszky'S Nationalgardcn nnd Landsturm allein ansbeiläufig 10.000 Mann"; dazu sind dann die Polen, die Artillerie und die Honvcdszn zählen; bezüglich der letzteren Witt Iran hi mir von zwei Honvcd-Co m p a gnicnwissen während Andere von Honved-Bataillons sprechen, lieber das Treffen beiBndamir st Schlik'S Bericht vom 16. Deccmber abgedrnckt imOcsterr. Corresp." vom1».; Nobili's Wintcr-Feldzng S. 104110, dann Kocicka S. 2638 nnd 42,wo der Verfasser »ach der Erzählung eines Gefangenen Folgendes mittheilt:Ein alterFranzoie im Gefolge Pnlszky's folgte mit gespannter Aufmerksamkeit den Bewegungender Kaiserlichen. Vorzüglich fesselte ihn das kecke Vorrücke» aus der tiefen Stellungrechts von Bndamir mit hochflatternden Fahnen im schnellen Schritte bei Tronimelklangund Trompctenton, nnd als er später nach trcffenweiser Ablösung die parallel Vorge-rückten in die schiefe Linie übergehen sah, soll er sein Fernrohr beiseite gesetzt nnd sichzn den Umstehenden geäußert haben: ,Jch babe viel Campagnen mitgemacht, bei ver-schiedenen Pnissancen präcije Manoenvreö gesehen, aber dieses Avancircn der Oestcrrci-chcr mit dem Gewehr ans der Achsel zur Erstürmung der Batterie unter Kartätschcn-fcncr hat mich höchst überrascht" ... Die ungarischen Berichte im Archiv III. S.S03 s. 548 s. 580 ff. erheben einstimmige Klage daß die Anführer fast durchaus ent-weder am Platze nicht zn finden oder gar die ersten waren die das Zeichen znm Davon-laufen gegeben . . . Ein Anachronismus ist dem Verfasser derWinter-Campagne"entschlüpft, wenn er S. 37 bei der Einnahme von Kascha» erzählt:Die waldgckröntenGebirge tauchten ihre dunkeln Umrisse in das Gold nnd Purpur der Abendröthc . . .die Ubr ans dem Domthnrme schlug die sechste Stunde". Um 6 Uhr abends war au,11. Deccmber die Sonne längst nntergegangcn und konnte von einer Abendröthe keineSpur mehr sein; es kann nur 4 Uhr geschlagen haben, was auch mit der Angabe No-bili's S. 10V itimmt, der 5 Uhr abends als die Zeit des Einmarsches in Kascha»angibt . . . lieber den Empfang in Kaschan sagt, im Gegensätze zn dem AugenzeugenKocicka dem wir folgte», der Nicht-Angmzenge Klapka Nationalkricg I. S. 177,das Einrücken Schlik'S habeunter dem beklommenen Schweigen der Einwohner" statt-gesunden . . ,

266) S. 316.Nach so viel Unbilden Verhetzungen Vcrräthercicn nndMordtbate», die Kossnth mit seinen Anbängern über Ener Land und Volk gebrachthat, ist die Zeit für ihn und für Euch gekommen, für ihn und seine gedungene vcrbre-